Wasmer 7.0 bringt experimentelle Async-API für Python

Die Runtime bietet neue Features für Python: eine experimentelle Async-API und Zugriff auf viele native Python-Libraries wie NumPy.

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Laptop, umgeben von Nullen und Einsen

(Bild: Semisatch/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Open-Source-Runtime Wasmer ist in Version 7.0 mit neuen Funktionen für Python, RISC-V und zahlreichen Bugfixes erschienen. Insgesamt hat das Entwicklungsteam 200 Pull-Requests umgesetzt – davon 80, die sich auf Bugs oder seit Langem bestehende Limitierungen bezogen.

Das auf WebAssembly basierende Wasmer-Ökosystem ermöglicht das Ausführen von Anwendungen im Browser, eingebettet in eine Programmiersprache nach Wahl oder standalone auf dem Server.

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In Wasmer 7.0 ist eine experimentelle Async-API mit an Bord, verfügbar in Wasmers nativen Backends singlepass, cranelift und llvm. Die API ermöglicht vollständigen Async-Support in Python unter Wasmer, was das Verwenden von Bibliotheken wie SQLAlchemy ermöglicht. Darüber hinaus bietet Wasmer 7.0 Support für dynamisches Linking in WASIX. Bislang war der Python-Support in Wasmer auf den Core Intepreter beschränkt, sodass sich viele native Libaries, beispielsweise NumPy, nicht nutzen ließen.

Weitere Updates betreffen unter anderem RISC-V: Die CPU-Befehlssatzarchitektur war in Wasmer bereits in LLVM und Cranelift verfügbar, doch nun besitzt auch Singlepass RISC-V-Support. Zudem ist das LLVM-Target RV32gc für eine erhöhte RISC-V-Abdeckung hinzugekommen.

Details zum neuen Release finden sich in der Ankündigung im Wasmer-Blog. Zusätzliche Informationen zu den neuen Python-Features sollen in weiteren Blogbeiträgen folgen.

(mai)