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c’t Analoge Fotografie 2026: Entwickeln, Scannen und große Kameraklassiker

Das neue Sonderheft erklärt die analoge Fotografie von Entwicklung und Scanen bis zu Kameraklassikern – praxisnah, technisch fundiert und verständlich.

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Inhaltsverzeichnis

Die analoge Fotografie boomt. Viele Fotografinnen und Fotografen greifen wieder zu Film und analogen Kameras, weil der Prozess bewusster erlebt wird und jedes Bild zählt. Das neue Sonderheft c’t Analoge Fotografie greift diesen Trend auf und vermittelt praxisnahes Wissen – von der Aufnahme bis zum fertigen Abzug.

Wir führen Sie durch alle Schritte der analogen Arbeitsabläufe: von der Aufnahme über die Entwicklung bis hin zur Digitalisierung. Mit viel praktischem Know-how, präzisen Erklärungen und einem klaren technischen Blick macht das Heft Lust, selbst wieder Film einzulegen.

Im zweiten Praxisteil des Heftes dreht sich alles um die Abläufe, die Filme tatsächlich lebendig machen: das Entwickeln und Scannen. Sie erfahren, wie Sie Schwarz-Weiß- und Farbfilme ohne klassische Dunkelkammer sicher entwickeln und verarbeiten, welche Chemikalien Sie wirklich benötigen und wie Sie typische Fehler vermeiden. Wir zeigen Ihnen den Übergang vom belichteten Film zum nutzbaren Bild. „Filmentwicklung – die Basics“ beschreibt diesen Prozess Schritt für Schritt: Einspulen, Chemie mischen, Trocknen – und das alles auch für zu Hause. „Mini-Labor-Entwicklung bei Tageslicht” bietet eine einfache Alternative ohne Dunkelkammer und ist ideal für Anfänger und Wiedereinsteiger.

c't Analoge Fotografie (5 Bilder)

Ein Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung, denn erst diese hebt die analogen Bilder in die digitale Gegenwart. „Dias und Negative effizient digitalisieren” beschreibt verschiedene Digitalisierungsmöglichkeiten und Scan-Methoden und erklärt Auflösung und Farbtreue einmal genauer. Zudem wird erläutert, welche Scanqualität überzeugt und wie bestimmte Software die Ergebnisse noch optimieren kann. Wer seine Filme nicht selbst digitalisieren möchte, kann dies einem Profi überlassen: Wie also funktionieren diese „Scan-Dienste” und was kosten sie genau? Abgerundet wird das Kapitel durch eine Übersicht analoger Fotoläden – von Köln über Hamburg bis nach Berlin.

Der letzte Teil stellt sechs Kamera-Ikonen vor, die die Fotogeschichte prägten und heute noch überzeugen. Es sind durchdacht konstruierte, präzise gefertigte und inspirierende Kameras: Die „Rolleiflex“ begeistert mit ihrem TLR-Design: zwei Objektive, ein Lichtschachtsucher, 6×6-Rollfilm-Negative, ein Objektiv mit einer Lichtstärke von f/2,8 und eine präzise Mechanik – eine ideale Kamera für die Porträtfotografie. Die „Nikon F“ von 1959 setzte mit ihrer modularen Bauweise, dem F-Bajonett und der robusten Messingkonstruktion Maßstäbe. Ihr Verschluss mit einer Belichtungszeit von bis zu 1/1000 Sekunde machte sie zur Klassikerin der Reportagefotografie.

Die „Hasselblad 500 C/M“ zeigt die Magie des Mittelformats mit austauschbaren Rückteilen und Zeiss-Objektiven wie dem 80-mm-f/2,8-Planar, das sich sowohl für Studioaufnahmen als auch für die Mondlandung bewährt hat. Die „Leica M6“ fasziniert als Messsucherkamera mit M-Bajonett, hellem Sucher und reiner Mechanik. Sie ist leise, leicht und somit perfekt für unauffälligen Fotojournalismus und die Streetfotografie. Die „Canon T90“ verbindet die Elektronik der 80er-Jahre mit FD-Objektiven und Matrixmessung. Die „Olympus µ-II“ ist eine interessant designte Kompaktkamera, die mit einem scharfen 35-mm-Objektiv Reisefotos auf Profiniveau liefert.

Das Sonderheft c’t Analoge Fotografie gibt es sowohl auf Papier als auch in digitaler Form. Wer die Print-Ausgabe für 14,90 € bis einschließlich 07.02.2026 im Heise Shop bestellt, zahlt keine Versandkosten. Hier erhalten Sie die digitale Ausgabe ab sofort für 12,99 € im heise Shop als PDF. Ebenfalls im heise Shop finden Sie das gedruckte Heft und die digitale Ausgabe als Bundle. Sie erhalten das Heft und PDF für 19,90 € statt 27,89 Euro.

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