Smartphone mit Leica-Kamera: Xiaomi 17 Ultra im Test

Das Xiaomi 17 Ultra soll mit 1 Zoll-Sensor und Leica-Optik die Smartphone-Fotografie neu definieren. Ein helles Display und ein starker Akku helfen dabei.

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Wer bislang ein Smartphone mit guter Kamera brauchte, griff vielfach zu den teuren Modellen von Apple oder Google. Das könnte sich ändern. Denn auch chinesische Markenhersteller stellten jüngst vermehrt Smartphones mit leistungsfähigen Kameramodulen vor. So auch der Elektronikhersteller Xiaomi. Er kooperiert seit 2022 mit dem Kamerahersteller Leica aus Wetzlar.

In Sachen Sensorgröße und -auflösung sowie Optik lässt Xiaomi damit aktuelle Geräte wie das iPhone 17 Pro und das Google Pixel Pro 10 hinter sich. Fraglich ist, ob auch andere wichtige Eigenschaften eines Mobilgeräts überzeugen, etwa die Rechenleistung und die Akkulaufzeit.

Rund um Smartphones

Zunächst fällt beim Xiaomi 17 Ultra die hochwertige Verarbeitung ins Auge: Rahmen aus gebürstetem Aluminium, Rückseite aus mattem Glas. Das sieht schick aus und ist einwandfrei verarbeitet. Anstelle einer Lautstärkewippe hat Xiaomi zwei runde Knöpfe für lauter und leiser eingebaut. Wie der Einschalter haben sie knackige Druckpunkte und sind auch ohne Hinschauen leicht zu ertasten. Das Gehäuse ist nach IP68/69 gegen Staub und Untertauchen bis 30 Minuten in anderthalb Metern Tiefe geschützt, aber auch gegen Strahlwasser. Das riesige, kreisrunde Kameraelement macht das 17 Ultra etwas kopflastig. Es steht über sechs Millimeter aus dem Gehäuse hervor. Zum Lieferumfang gehört eine transparente Kunststoffhülle.

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