Developer-Häppchen fürs Wochenende – Kleinere News der Woche
Kleine, aber interessante Meldungshäppchen vom News-Buffet zu Ember, Akuity, TensorFlow, Apache Druid, Eclipse JKube, Python, webpack und React Native.
(Bild: Natalia Klenova/Shutterstock.com)
In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
- Ember 6.10 bringt keine neuen Features, führt aber eine Deprecation der bisherigen AMD‑Vendor-Bundles im ember-source-Paket ein, die ab Ember 7.0 wegfallen sollen, und modernisiert den Veröffentlichungsprozess. Ember CLI 6.10 aktualisiert zahlreiche Abhängigkeiten, setzt bei neuen Apps auf die
@warp-drive/*‑Pakete stattember-data, nutzt Glint v2 für TypeScript, entfernttracked-built-inssowieember-auto-importaus dem Standard-Blueprint und verlangt nun mindestens Node.js 20.19. - Akuity bietet eine Enterprise‑Plattform für Argo CD und GitOps auf Kubernetes an und stellt diese auch in einer eigenständigen EU‑Region (u. a. Frankfurt) bereit. Dort werden alle Kundendaten ausschließlich innerhalb der EU verarbeitet, um DSGVO‑ und Datenresidenz‑Anforderungen zu erfüllen.
- Für TensorFlow, ein von Google entwickeltes Open‑Source‑Framework für Machine Learning und Deep Learning, ist der Release Candidate 2.21.0‑rc0 erschienen. Die Vorabversion entfernt unter anderem die Unterstützung für Python 3.9, erweitert TensorFlow Lite um zusätzliche Quantisierungs‑ und Datentyp‑Optionen (z. B. int2/int4) und ergänzt JPEG‑XL‑Support in tf.image.
- Apache Druid, eine verteilte Open‑Source‑Datenbank für Echtzeit‑Analysen großer Datenmengen, die häufig für Streaming‑, Log‑ und Event‑Daten zum Einsatz kommt, ist in Version 36 erschienen. Das Update bringt unter anderem kostenbasiertes Autoscaling für Streaming Ingestion, einen experimentellen Kubernetes‑Client‑Modus, cgroup‑v2‑Support sowie ein neues, optionales Segmentformat (Version 10) und zahlreiche Verbesserungen bei Ingestion, Monitoring und Web‑Konsole.
(Bild: AtemisDiana/Shutterstock)
Die Online-Konferenz Mastering Observability von iX und dpunkt.verlag am 16. April 2026 widmet sich unter anderem den Herausforderungen automatisierter Observability für KI- und agentenbasierte Systeme. Bis zum 18. März sind noch Frühbuchertickets verfügbar.
- Eclipse JKube 1.19 überarbeitet unter anderem die Konfiguration von Spring Boot Health Probes, unterstützt ECR‑Authentifizierung mit AWS SDK v2 und das
IngressClassName‑Feld, aktualisiert die Basisimages auf UBI 9 und reduziert Abhängigkeiten. Es handelt sich um ein Build‑Tool für Maven und Gradle, das Java‑Anwendungen automatisiert containerisiert sowie Kubernetes‑ und OpenShift‑Ressourcen erzeugt und deployt. - Die Python Software Foundation startet das sogenannte Community Partner Program, mit dem sie Python‑Events während der Pause des Grants‑Programms organisatorisch statt finanziell unterstützt – etwa durch Logo‑Nutzung und Social‑Media‑Promotion. Das Angebot soll auch nach Wiederaufnahme der Fördergelder bestehen bleiben.
- Für das ODF Toolkit, eine Open‑Source‑Java‑Bibliothek zur Erstellung und Bearbeitung von OpenDocument‑(ODF‑)Dateien, ist Version 0.13 erschienen. Sie ist die letzte Ausgabe mit Unterstützung für JDK 11. Künftige Releases setzen auf neuere Java‑LTS‑Versionen wie JDK 17 und bereiten mit Apache Jena 5 die Weiterentwicklung vor.
- Die Pläne für webpack in diesem Jahr umfassen nicht nur das Instandhalten aktueller Features, sondern auch eine Vereinfachung der webpack-Nutzung. Erst kürzlich zeigte eine Umfrage, dass webpack-User einige Kritikpunkte an dem weit verbreiteten Bundler haben.
- Das Cross-Plattform-UI-Framework React Native 0.84 macht Hermes v1 zur Standard-JavaScript-Engine, wodurch alle React-Native-Apps deutlich schneller werden sollen. Als Mindestvoraussetzung wurde die benötigte Node.js-Version auf 22.11 angehoben.
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