Digitaler Euro soll 2029 kommen: Das ist der aktuelle Stand
Die technische Vorbereitung läuft, politisch ist nichts entschieden. Kosten, Datenschutz und Wettbewerb sorgen weiter für Streit. Überblick zum aktuellen Stand.
(Bild: SWKStock/Shutterstock.com)
Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt die Einführung des digitalen Euro für 2029 an. Gleichzeitig wächst die Kritik, und sie geht inzwischen weit über Kosten- und Wettbewerbsfragen hinaus. Formal befindet sich das Projekt in der Vorbereitungsphase. Die EZB hat bereits Rahmenabkommen für fünf Komponenten des digitalen Euro geschlossen. Dazu zählen Offline-Zahlungen, Alias-Dienste, Betrugsprävention und Entwicklerwerkzeuge. Mit der eigentlichen Umsetzung soll jedoch erst begonnen werden, wenn der Gesetzgeber grünes Licht gibt.
Parallel liefen Experimentierrunden mit Banken, Händlern und Fintechs. Getestet wurden unter anderem sogenannte bedingte Zahlungen, bei denen Geld erst nach Erfüllung definierter Bedingungen freigegeben wird. Die EZB will weiter mit dem digitalen Euro experimentieren und diese Ansätze vertiefen.
Auch die Grundarchitektur ist noch nicht final entschieden. Diskutiert werden zentralisierte Modelle ebenso wie Blockchain-basierte Ansätze. Nicht zuletzt deshalb, weil nach den US-Stablecoin-Gesetzen die EU sich mit dem digitalen Euro beeilen will.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Digitaler Euro soll 2029 kommen: Das ist der aktuelle Stand". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.