Developer-Häppchen fürs Wochenende – Kleinere News der Woche
Kleine, aber interessante Meldungshäppchen vom News-Buffet zu VS Code, Hop, Interop, Rust, Gemini, OpenObserve, KDE, GitHub, Kotlin und Rugix.
(Bild: Natalia Klenova/Shutterstock.com)
In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
- Microsoft wird die VS-Code-Erweiterung Polyglot Notebooks nicht mehr pflegen: Ab dem 27. März 2026 wird sie als deprecated (veraltet) gelten. Das bedeutet, der Support endet an diesem Datum und die Extension bekommt ab da weder neue Features noch Bugfixes. Sie verschwindet jedoch nicht automatisch aus Visual Studio Code. Als Alternative schlägt Microsoft für C#-Projekte File-based Apps vor, für andere Programmiersprachen die Jupyter-Extension für VS Code.
- Für Apache Hop, eine auf Metadaten basierende Open-Source-Plattform für Data Engineering und Datenorchestrierung, bringt Version 2.17 vor allem die Zusammenlegung von File Explorer und Designer sowie ein grundlegend überarbeitetes Properties-Panel. Zudem wurden die Git-Integration verbessert (u. a. automatisches Staging) und MongoDB-Atlas-Support ergänzt.
- Die Cross-Browser‑Kompatibilitätsinitiative Interop 2026 von Apple, Google, Microsoft und Mozilla definiert 20 Fokusbereiche, um Webstandards einheitlicher und zuverlässiger umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen neue Features wie Cross‑Document View Transitions und Scroll‑Driven Animations sowie gezielte Verbesserungen bei bestehenden APIs wie Navigation API, WebRTC und CSS Scroll Snap.
- Für crates.io, das offizielle Rust-Paketregister, ändert sich die Kommunikationspolitik: Künftig gibt es nicht mehr für jedes entdeckte schadhafte Paket einen Blogpost, sondern standardmäßig nur noch einen RustSec‑Advisory. Nur wenn betroffene Crates reale Nutzung oder aktive Ausnutzung zeigen, veröffentlicht das Team zusätzlich einen Blogbeitrag und informiert gegebenenfalls über weitere Kanäle.
Webanwendungen mit KI anreichern, sodass sie wirklich besser werden? Der Online-Thementag enterJS Integrate AI am 28. April 2026 zeigt, wie das geht. Frühbuchertickets und Gruppenrabatte sind im Online-Ticketshop verfügbar.
- Mit dem Update für Conductor, einer Gemini‑CLI‑Erweiterung für KI‑gestützte Entwicklung, führt Google „Automated Reviews“ als neuen Verifizierungs-Schritt ein, der automatisch generierten Code prüft. Die Funktion analysiert Codequalität, Plan‑ und Guideline-Konformität, führt Tests aus und scannt auf Sicherheitsrisiken wie hartcodierte API‑Keys, bevor Änderungen übernommen werden.
- OpenObserve 0.60.0 erweitert die Plattform um neue SIEM‑ und Security‑Funktionen, darunter verbesserte Detection‑Regeln und erweiterte Alerting‑Optionen. Zudem optimiert das Release Performance und Stabilität und behebt zahlreiche Bugs in Suche, UI und Datenverarbeitung.
- KDE Plasma 6.6 bringt kleinere Verbesserungen für die Wayland‑Sitzung – also den modernen Grafikmodus unter Linux – etwa bei Stabilität und Multi‑Monitor‑Unterstützung. Daneben enthält das Release verschiedene Detailanpassungen an Oberfläche, Personalisierung und Performance.
- GitHub startet die Technical Preview der Agentic Workflows. Entwicklerinnen und Entwickler können damit absichtsgesteuerte Repository-Workflows in Markdown verfassen und automatisiert in GitHub Actions ausführen lassen. Die Agenten arbeiten zwar autonom, allerdings nur innerhalb festgelegter Berechtigungsmodelle und Zeitpläne. Damit will GitHub gewährleisten, dass Nutzer nicht die Kontrolle über die Aktivitäten der Agenten verlieren.
- Eine neue VS-Code-Extension konvertiert Java- in Kotlin-Code. Sie baut auf der Engine von JetBrains IntelliJ IDEA auf. Zum Umwandeln von Java-Dateien reicht laut Hersteller ein Klick im Kontextmenü.
- Rugix 1.0 soll demnächst erscheinen. Es ist eine quelloffene Plattform für Embedded Linux, die einen OTA-Update-Mechanismus mit Features wie Delta-Updates mitbringt. Hinzu kommt ein Build-System, das den Einstieg in Embedded Linux deutlich vereinfacht.
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