Komoot mit ChatGPT ausprobiert: Wie KI bei der Wanderplanung unterstützt
Eine Wanderung erfordert viel Planung. KI kann dabei unterstützen. Wir haben Komoots KI-App und weitere Chatbots auf ihre Trittsicherheit geprüft.
(Bild: Ali Elliott / Jakub Żerdzicki / Unsplash)
Der Winter verabschiedet sich, es wird wieder wärmer. Perfektes Wetter, um endlich die Wanderschuhe aus dem Schrank zu holen und die nächste Tour zu planen! Aber das ist nicht einfach: Der Berg an analogem und digitalem Infomaterial ist so erschlagend, dass man den Pfad vor lauter Karten nicht sieht. Kann da nicht genau ein KI-Modell aushelfen?
Das ist zumindest das Versprechen von Komoot, deren Plattform bei Wanderern, Joggern und Radfahrern für die Routenplanung beliebt ist. Im Februar 2026 führte die Firma eine offizielle ChatGPT-App ein. Diese soll Nutzern viele Klicks ersparen und die Frage nach der Traumwanderung mit dem perfekten Routenvorschlag beantworten. Wir haben ausprobiert, wie gut oder schlecht das funktioniert.
- Millionen Deutsche gehen in ihrer Freizeit gerne wandern, viele nutzen zur Planung Apps wie Komoot anstelle von Papierkarten.
- Trotz dieser Digitalisierung ist der Einsatz von KI zur Routenplanung riskant, wie Schlagzeilen über Bergrettungen nach dem ChatGPT-Einsatz unterstreichen.
- Unser Test zeigt, was die ChatGPT-Apps von Komoot und AllTrails können und wie gut verschiedene Sprachmodelle mit GPX-Dateien hantieren.
In diesem Artikel haben wir getestet, ob KI bei der Wanderplanung wirklich hilfreich ist – und wo sie scheitert. Dafür haben wir neben ChatGPT auch Gemini und Claude mit der Planung von Wanderungen beauftragt und Ergebnisse mit menschlicher Erfahrung verglichen. Außerdem erklärt ein Sprecher des Deutschen Alpenvereins, welche Risiken es bei der automatisierten Routenplanung gibt und wie Sie diese vermeiden.
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