Bericht: Meta plant Smartwatch und Ray-Ban Display 2 noch für dieses Jahr

Berichten zufolge will Meta seine zuvor gestoppte Smartwatch nun doch auf den Markt bringen und ordnet zugleich die eigene Roadmap für XR-Brillen neu.

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen

Meta plant neue Wearables mit KI-Unterstützung und will das eigene Portfolio angeblich um eine Smartwatch erweitern.

(Bild: mundissima/Shutterstock.com)

Lesezeit: 2 Min.
Von
close notice

This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach dem Erfolg der in Zusammenarbeit mit EssilorLuxottica entstandenen Ray-Ban Smart Glasses, sucht Meta offenbar nach einem weiteren Wearable mit Platz für die hauseigene KI. Laut einem Bericht von The Information plant der Konzern die Einführung einer ersten eigenen Smartwatch noch in diesem Jahr. Das Projekt startete bereits vor rund fünf Jahren, wurde 2022 jedoch eingestellt. Zwischenzeitlich waren drei Varianten mit abnehmbarem Display und eingebauten Kameras für Videotelefonate vorgesehen. Nun soll Meta die Entwicklung unter dem Codenamen „Malibu 2“ wieder aufgenommen haben.

Wie mittlerweile üblich soll die Uhr Funktionen zur Gesundheitsüberwachung erhalten und den sprachgesteuerten KI-Assistenten von Meta direkt integriert haben. Offizielle Angaben seitens Meta gibt es bisher nicht. Der Report beruft sich auf zwei Personen, die mit dem Projekt betraut sein sollen. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme fiel demnach bereits Ende vergangenen Jahres. Ob sich Meta mit einer eigenen Smartwatch neben Apple, Samsung und Google behaupten kann, bleibt abzuwarten.

Parallel zur Uhr soll Meta auch seine Planungen für AR-Brillen und Smart Glasses neu strukturiert haben. Für dieses Jahr soll eine neue Version der Ray-Ban Meta Display geplant sein, die intern „Hypernova 2“ genannt wird. Wie diese sich vom Vorgänger unterscheiden wird, ist unklar. Das erste Modell mit integriertem Mini-Display im rechten Brillenglas ist seit letztem Jahr exklusiv in den USA erhältlich, und so soll es wohl auch bleiben.

heise online XR-Briefing abonnieren

Jeden zweiten Montag, liefern wir Ihnen die wichtigsten Entwicklungen der XR-Branche. Damit Sie alles im Blick behalten.

E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Darüber hinaus arbeitet Meta weiter an einer AR-Brille für den Konsumentenmarkt mit dem Codenamen „Artemis“. Diese soll laut einer eingeweihten Person für 2027 vorgesehen sein. Damit würde Meta das Rennen um die erste Konsumenten-AR-Brille gegen Snap verlieren, das die Veröffentlichung der „Specs“ weiterhin für 2026 plant. „Artemis“ soll digitale Inhalte anzeigen können und ebenfalls über einen per Sprachbefehl gesteuerten KI-Assistenten verfügen. Während Telefonaten sollen dreidimensionale digitale Abbilder der Gesprächspartner dargestellt werden, die Mimik und Gestik in Echtzeit nachbilden.

Videos by heise

Metas nächste Mixed-Reality-Brille soll sich hingegen auf 2027 verschieben. „Phoenix“ soll anders als bisherige Geräte wie Meta Quest 3 oder Quest Pro einen deutlich kompakteren, brillenähnlichen Formfaktor haben. Ermöglichen soll das die Auslagerung der Recheneinheit in einen kabelgebundenen Taschencomputer, ähnlich dem externen Akku der Vision Pro.

(joe)