c’t-Workshop: Observability für Kubernetes-Umgebungen aufbauen
Der Workshop zeigt, wie Sie mit dem Grafana-LGTM-Stack Metriken, Logs und Traces sammeln, visualisieren und für zuverlässiges Monitoring nutzen.
(Bild: KI / heise conferences)
Wer Kubernetes für Cloud-native Anwendungen nutzt, muss jederzeit wissen, was im System passiert. Observability macht das Verhalten laufender Systeme sichtbar und hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Doch wie sammelt man die relevanten Daten ein, speichert sie sinnvoll und leitet daraus die richtigen Schlüsse ab?
Der Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen verbindet theoretisches Verständnis mit praxisnahen Übungen. Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen der Observability: Metriken, Logs und Distributed Traces. Anhand des Grafana-LGTM-Stacks – bestehend aus den vier Open-Source-Projekten Loki, Grafana, Tempo und Mimir – lernen die Teilnehmer, Betriebsdaten zu sammeln, zu visualisieren, Trends zu erkennen und Alarme einzurichten. So lässt sich der Ressourcenbedarf fundiert einschätzen und eine zuverlässige Betriebsüberwachung aufbauen.
Von der Datenerhebung bis zur Alarmierung
Der Workshop deckt den gesamten Observability-Workflow ab: Zunächst erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen und den Grafana-LGTM-Stack. Anschließend sammeln sie mit Grafana Alloy Observability-Daten, nutzen vorhandene Datenquellen und erheben anwendungsspezifische Informationen. Darauf aufbauend erstellen sie Dashboards in Grafana, lernen Abfragen zu formulieren und richten Alarmierungskanäle mit passenden Schwellenwerten ein.
Die Teilnehmer lernen die Zusammenhänge kennen zwischen Metriken, Logs und Distributed Traces und wissen, wie sie Fehlverhalten gezielt erkennen und Ursachen eingrenzen. Außerdem erfahren sie, wie sich auf Basis etablierter Standards viele Daten automatisch erheben lassen, bevor ein manueller Eingriff nötig wird.
Erfahrener Trainer aus der Praxis
Durch den Workshop führt Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe. Dort verantwortet er mit seinem Team die zentralen Dienste für die Softwareentwicklung und gibt intern Workshops und Vorträge. Er beschäftigt sich intensiv mit Kubernetes, Observability und CI/CD in heterogenen Umgebungen. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional.
Voraussetzungen und Anmeldung
Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen wollen. Der Umgang mit Kubernetes und das Deployment mit Standardwerkzeugen wie Helm sollten zum Alltag gehören. Erste Berührungspunkte mit der Erhebung und Auswertung von Metriken werden vorausgesetzt; Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
- Datum: 30. April 2026
- Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
- Preis: 792,00 Euro (Frühbucherpreis bis 02. April 2026)
Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.
(abr)