Teurer als eine PS5: Razers neue Edel-Tastatur knackt die 500-Euro-Marke
Technisch entspricht sie der bekannten V3 Pro 8K, preislich liegt sie deutlich darüber: Razer verlangt für die Huntsman Signature Edition rund 550 Euro.
Die limitierte Auflage der Huntsman-Tastatur richtet sich vor allem an Sammler und Tech-Enthusiasten.
(Bild: Razer)
Razer bringt mit der Huntsman Signature Edition eine auf 1.337 Stück begrenzte Sonderedition seiner bekannten Gaming-Tastatur auf den Markt. Der Preis liegt bei satten 550 Euro, der Verkaufsstart ist für den 22. Februar 2026 exklusiv über Razer geplant. Technisch basiert das Modell auf der Huntsman V3 Pro 8KHz.
Im Vergleich zur rund 290 Euro teuren V3 Pro 8KHz unterscheidet sich die Signature Edition vor allem durch Materialwahl und Ausstattung. Genannt werden ein aus einem Aluminiumblock gefrästes Gehäuse mit spezieller Oberflächenbehandlung, handgefertigte PBT-Tastenkappen, zusätzliche Schalldämmung sowie eine auf fünf Jahre verlängerte Garantie. Die Kerntechnik bleibt identisch.
Premium-Tastatur für Sammler
Wie aus der Produktübersicht hervorgeht, kommen Razers „Analog Optical Switches“ der zweiten Generation zum Einsatz. Diese erfassen Eingaben per Lichtsignal statt über mechanische Kontakte. Dadurch soll die die sogenannte Entprellzeit entfallen, also die Verzögerung durch mechanisches Nachfedern. Der Auslösepunkt lässt sich zwischen 0,1 und 4,0 Millimetern einstellen.
Hinzu kommen Funktionen wie „Rapid Trigger“, bei dem eine Taste bereits beim minimalen Zurücksetzen erneut auslöst, sowie eine Polling-Rate von 8.000 Hertz, was besonders schnelle Signalübertragung bedeutet. Die Lebensdauer bei Huntsman-Modellen liegt laut Razer bei bis zu 100 Millionen Anschlägen.
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Die Huntsman Signature Edition kommt in einer edlen Kunstleder-Box, einer Unterlage, dem passenden USB-Kabel und Zubehör für Reinigung und Wartung. Trotz der edlen Ausstattung dürfte der satte Preissprung gegenüber der V3 Pro bei Fans zumindest für Naserümpfen sorgen. Der Aufpreis zahlt vor allem auf Optik und Limitierung ein, nicht auf messbare Leistungsgewinne. Razer spricht also klar Sammler, Technik-Enthusiasten und Profis an, weniger Hobby-E-Sportler.
(joe)