T-Shirt-Drucker von xTool im Test

Selbst T-Shirts in DTF-Technik zu bedrucken, ergibt hervorragende Ergebnisse, ist aber wartungsintensiv. xTool verspricht eine einfach funktionierende Lösung.

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Wenn man sich auf der Maker Faire Hannover umschaut, scheint es etwas zu geben, was offensichtlich fast alle Maker cool finden: bedruckte T-Shirts! Je nerdiger das Motiv, desto besser. Am besten mit eigener Idee.

Der chinesische Hersteller xTool, bekannt fĂĽr Lasercutter und -gravierer, hat mit dem Apparel Printer einen Drucker im Sortiment, der sich dafĂĽr eignen soll.

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Wir haben das Gerät getestet und dabei auch einen Blick auf die Wartung geworfen, die bei solchen DTF-Druckern der große Pferdefuß ist.

DTF steht für „Direct to Film“. Der Drucker überträgt das Motiv also nicht direkt auf den Stoff, sondern druckt es auf eine Folie, von der es anschließend mit einer Thermotransferpresse auf T-Shirt, Hoodie und Co. übertragen werden kann. Hinter das eigentliche Motiv wird noch eine weiße Schicht gedruckt, sodass die Farben auf dunklen Stoffen nicht absaufen. Damit der Druck am Stoff festklebt, bestreut der Drucker die noch feuchte weiße Tinte des Ausdrucks mit einem Klebepulver und backt sie anschließend. Dadurch trocknet die Farbe und das Klebepulver verschmilzt zu einem Klebefilm, der in der Presse durch Hitze aktiviert werden kann.

Der xTool Apparel Printer nimmt so viel Platz wie ein KĂĽhlschrank ein.

Was für das Motiv gut ist, ist jedoch schlecht für den Drucker: Die weiße Farbe enthält große Titandioxidpartikel in hoher Konzentration, die sich im Tank absetzen und Schläuche und Druckkopf verkleben können.

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Die Chinesen versprechen hier, dieses Problem durch Hinzumischen von Additiven, automatische Wartungszyklen und Erinnerungen an manuelle Reinigungsaufgaben in den Griff bekommen zu haben.

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