Dark Factory: Von der vernetzten zur autonomen Produktion in der Industrie
KI, Robotik und digitale Zwillinge bereiten den Weg zur vollautonomen Fertigung. Siemens und Xiaomi produzieren bereits nahezu ohne menschliche Arbeitskräfte.
(Bild: Xiaomi)
Es ist ein faszinierendes Szenario: Fabrikhallen ohne Menschen, eine Produktionsstätte, so automatisiert, dass sie im Dunkeln arbeiten könnte. Nur das Summen der Elektromotoren, das Gleiten autonomer Roboter und das Aufblitzen digitaler Sensoren sind vernehmbar. Denn die „Dark Factory“ steuert, kontrolliert und korrigiert sich selbst – ohne Licht und ohne Pausen.
Die dunkle Fabrik ist die Vision einer nächsten industriellen Entwicklungsstufe. Maschinen, Sensoren und digitale Systeme übernehmen sämtliche Aufgaben von der Anlieferung über die Montage bis hin zur Qualitätskontrolle. Die Bausteine dafür sind künstliche Intelligenz und eine umfassende Vernetzung aller Anlagen. Das Kernelement ist der digitale Zwilling, ein virtuelles Abbild einer Maschine, Produktionsanlage oder ganzen Fabrik. Digitale Zwillinge sammeln und verarbeiten Sensordaten und können damit die Anlage überwachen und Fehler finden. Solch virtuelle Abbilder von Produktionsanlagen werden auch oft unter dem Stichwort „Industrial Metaverse“ präsentiert und vermarktet.
- Elektronikhersteller entwickeln Systeme zur vollständig automatisierten und hochpräzisen Produktion.
- Mit künstlicher Intelligenz, digitalen Zwillingen und Robotik kann die „Dark Factory“ der Zukunft genauer und schneller produzieren als mit menschlichen Arbeitskräften.
- In Werksbesuchen bei Xiaomi und Siemens zeigen wir, wie Menschen und Maschinen bereits in vernetzten und teilautonomen Systemen zusammenarbeiten.
Wir haben Pioniere der Industrie der Zukunft besucht: den Smartphonehersteller Xiaomi in der chinesischen Hauptstadt Beijing und das deutsche Traditionsunternehmen Siemens im Fränkischen Erlangen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Dark Factory: Von der vernetzten zur autonomen Produktion in der Industrie". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.