Amazon: Neue Fire-TV-App wird verteilt
Amazon verteilt jetzt die neue Fire-TV-App für Smartphones und Tablets. Damit können Nutzer unter anderem ihre Merkliste pflegen.
Neue Fire-TV-App auf einem Smartphone.
(Bild: Amazon)
Die neue Fire-TV-App für Mobilgeräte wird verteilt: Erste Geräte sollen die neue App bereits am Mittwoch bekommen, teilte Amazon heise online mit. In den kommenden Wochen soll die neue Version der Anwendung dann auf allen Geräten ankommen.
Amazon hatte die neue Fire-TV-App bereits im Januar auf der CES angekündigt. Neu in der überarbeiteten Version ist die Möglichkeit, auf dem Smartphone Inhalte zu durchsuchen und die Merkliste zu verwalten. Zudem kann man nun direkt über die App Inhalte auf dem Fernseher abspielen.
(Bild: Amazons neue Fire-TV-App wird aktuell an Nutzer verteilt.)
Neue Fire-TV-Oberfläche wird vorbereitet
Die neue Fire-TV-App ist Teil eines breiteren Redesigns der Fire-TV-Oberfläche. Neben der App überarbeitet Amazon auch das Fire-TV-Interface, das man auf Fire-Fernsehern und bei Nutzung von Fire-TV-Sticks zu sehen bekommt. Das neue UI ermöglicht laut Amazon durch verbesserte Layouts schnellere Navigation. Beispielsweise sieht man mit dem neuen Interface im Filme-Reiter nun Titel aus allen Diensten, die man nutzt.
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Laut Amazon ist die Bedienung so um 20 bis 30 Prozent schneller. Optisch geändert wurden etwa die Farbverläufe, die Typografie und die Ecken von Kacheln, die jetzt abgerundet sind. Zudem kann man in der neuen Fire-TV-Oberfläche statt sechs bis zu 20 Apps anpinnen. Mit dem Menü-Knopf können Nutzer schneller zu Spielen oder Fotos navigieren. Während die Fire-TV-App schon jetzt überarbeitet wird, dauert es noch etwas, bis die neue Fernseher-Oberfläche folgt: Laut Amazon ist das Update für den Frühling geplant.
Einige Fire-TV-Kunden hat Amazon im Januar verärgert, als das Unternehmen das Ende des Fire TV Blasters ankündigte: Mit einem Update am 31. Januar 2026 machte Amazon alle verkauften Blasters zu Elektroschrott. Mit dem Infrarot-Gerät konnten Kunden ihre Geräte per Sprachbefehl steuern. Betroffene Kunden in Deutschland bekamen eine Amazon-Geschenkkarte in Höhe des Kaufpreises (regulär 35 Euro) als Entschädigung.
(dahe)