Alle in einer Reihe: Wie Sie die Planetenparade Ende Februar beobachten

Die Planeten unseres Sonnensystems zeigen derzeit eine besondere Konstellation. Wir erklären, was man am nächtlichen Sternenhimmel sieht.

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Planetenkonstellation Ende Februar 2026 als Grafik

Planetenparade Ende Februar 2026: Die Grafik zeigt die ungefähre Position der Planeten am Nachthimmel von der Erde aus gesehen. Die Größenverhältnisse sind hier nicht korrekt, sondern wurden zu Ansichtszwecken angepasst. Am Himmel erscheinen die Planeten als sternenartige Lichtquellen oder kleine dunkle Scheiben.

(Bild: Screenshot StarryNight / Montage heise medien)

Lesezeit: 6 Min.
Von
  • Peter Mein
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Seit geraumer Zeit rauscht es im Blätterwald: „Am 28. Februar stehen die Planeten in einer Linie“, „Einmaliges Ereignis“ „Nicht verpassen“ lauten die Schlagzeilen. Gleich sechs Planeten sollen am Sternenhimmel in einer Reihe sichtbar sein. Doch was passiert da eigentlich am Sternenhimmel und was kann man wirklich beobachten?

Peter Mein

Peter Mein ist Ingenieur fĂĽr Luft- und Raumfahrt. Als Astrofotograf ist er spezialisiert auf Deep-Sky-Fotografie mit dem Pentax-Astrotracer, Mondbilder und Ereignisse am Sternenhimmel wie Kometen.

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Unser Sonnensystem besteht aus insgesamt acht Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Die sind, von der Sonne aus aufgezählt: Merkur, Venus, unsere Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die meisten der Planeten sind mit bloßem Auge am Nachthimmel zu sehen, die beiden letzten, Uranus und Neptun, sind allerdings so lichtschwach, dass man ein Teleskop braucht, um sie zu beobachten.

links: die Planeten des inneren Sonnensystems, rechts: die Planeten des äußeren Sonnensystems

(Bild: heise medien / KI-modifiziert)

Alle Planeten bewegen sich ziemlich genau in einer Ebene um die Sonne. Von unserem Beobachtungsstandpunkt – der Erde – aus, scheint sich die Sonne im Laufe des Jahres auf einer bestimmten Bahn um die Erde zu bewegen. Diese nennt man Ekliptik. Ihr scheinen auch alle Planeten zu folgen. Bei einer Planetenparade stehen nun mehrere Planeten von unserem Standpunkt aus nahe beieinander und sind gemeinsam am Nachthimmel zu sehen. Entgegen mancher Vorstellung reihen sie sich aber nicht wie an einer Perlenschnur auf. Sie liegen also weder perfekt hinter- noch nebeneinander.

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