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Nach den eher spärlich bestückten VR-Monaten Januar und Februar hat der März 2026 wieder etwas mehr zu bieten. VR-Fans dürfen sich auf psychologischen Horror im Star-Trek-Universum freuen – sofern „Star Trek Infection“ nicht erneut verschoben wird. Mit „Bootstrap Island“ wagt zudem ein ambitioniertes Survival-Spiel mit Piratensetting den Schritt aus dem Early Access. Dazu kommen einige kleinere Produktionen, die durchaus einen Blick wert sind, und zahlreiche Updates für etablierte Titel.
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„Star Trek Infection“: Psychologischer Horror im Föderations-Universum
Mit „Star Trek Infection“ wagen Played With Fire und Publisher Broken Mirror Games einen radikalen Genrewechsel innerhalb des bekannten Science-Fiction-Kosmos. Das Projekt wurde auf der Gamescom 2025 vorgestellt und sollte ursprünglich schon im Dezember erscheinen. Das Einzelspieler-Erlebnis mit deutlichem Horror-Schwerpunkt versetzt Spielende in die Rolle eines vulkanischen Sternenflottenoffiziers an Bord der U.S.S. Lumen, einem experimentellen Schiff der Defiant-Klasse. Die Besatzung ist verschwunden, eine fremde Lebensform hat das Schiff befallen – und auch der eigene Körper bleibt nicht verschont.
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Laut den Entwicklern steht neben einer Bedrohung von außen vor allem der Verlust von Kontrolle über den eigenen Körper im Zentrum. Spieler kämpfen mit Halluzinationen, psychischer Instabilität und körperlichen Mutationen auch gegen sich selbst. Publisher Broken Mirror Games ist ein zu Bloober Team gehörendes Indie-Label, das sich auf Horrortitel spezialisiert hat. Zuletzt erschien unter dem Publisher unter anderem „I Hate This Place“. Die Veröffentlichung von „Star Trek Infection“ ist für Meta Quest 3, Quest 3S und SteamVR geplant. Ein konkretes Datum gibt es bisher nicht.
„Bootstrap Island“: Survival-Roguelike verlässt Early Access
Am 12. März 2026 erscheint „Bootstrap Island“ in Version 1.0 und beendet damit nach zwei Jahren die Early-Access-Phase auf Steam. Entwickler Maru VR erweitert das bestehende Survival-Roguelike um neue Systeme und schließt die Handlung ab. Spielende stranden im 17. Jahrhundert auf einer tropischen Insel und müssen sich gegen Tiere, Wetterextreme und Tag-Nacht-Wechsel behaupten. Das Spiel verzichtet bewusst auf eine Anleitung. Fortschritt entsteht stattdessen über wiederholte Versuche: Nach dem Tod werden neue Gegenstände freigeschaltet.
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Mit dem finalen Update kommt ein einheimischer Stamm hinzu, der freundliche oder feindselige Beziehungen zulässt. Zusätzlich verspricht Maru VR neue Waffen, überarbeitete Kampfsysteme, eine weitere Boss-Begegnung sowie Zwischensequenzen mit Sprachausgabe, die die Geschichte abschließen sollen. Parallel zur Veröffentlichung dürfte der Preis gegenüber den bisherigen 25 Euro steigen. Eine Umsetzung für PS VR2 soll im Laufe des Jahres ebenfalls erscheinen.
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Weitere Veröffentlichungen, DLCs und Updates
Darüber hinaus erscheinen im März mehrere kleinere Titel und Umsetzungen bereits veröffentlichter VR-Spiele. Das bereits für Meta Quest und SteamVR veröffentlichte „Rager“ kombiniert Musikrhythmus mit Arena-Kämpfen und erscheint im März auch für Sonys VR-Brille. Die PS-VR2-Version bietet unter anderem 90-Hz-Darstellung, HDR-Bildausgabe sowie haptisches Feedback über Controller und Headset. Neben einer Kampagne mit zwölf Levels sind weitere Modi geplant.
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„Maid of Sker“ adaptiert das gleichnamige Spiel von 2019 von Wales Interactive als VR-Horror. In einem Hotel des Jahres 1898 müssen Gruselfans vor allem auf Geräusche achten. Gegner reagieren auf Lärm, Atem, Schritte und Kollisionen. Das PC-VR-Spiel „Grimlord“, ein düsteres Action-Rollenspiel mit physikbasierten Nahkämpfen, soll im März auf PS VR2 erscheinen. Die Kampagne umfasst drei Kapitel und ist in einer düsteren Fantasy-Welt à la „Dark Souls“ angesiedelt. Mit „Iron Guard Salvation“ erhalten PSVR-2-Besitzer im März einen der seltenen VR-Strategie-Titel. Spieler errichten Verteidigungsanlagen, verwalten Ressourcen und steuern zusätzlich eine aufrüstbare Drohne direkt im Gefecht.
Mehrere bestehende Spiele erhalten im März zudem neue Inhalte oder strukturelle Änderungen. Der Taktik-Shooter „Forefront“ ergänzt eine neue Karte namens „Oasis“ sowie ein zusätzliches Fahrzeug. Gleichzeitig steigt der Early-Access-Preis von 25 auf 30 Euro. „Blade and Sorcery Nomad“ bekommt mit „Sentara“ das zweite von vier geplanten Inhaltsupdates. Enthalten sind eine neue Karte mit maritimem Thema, zusätzliche Waffen und Rüstungen sowie ein überarbeitetes Physiksystem für Auftrieb im Wasser.
Passend zum Release von „Resident Evil Requiem“ veröffentlicht IO Interactive die kostenlose Erweiterung „Patient Zero Requiem“ für „Hitman World of Assassination“. Die zeitlich begrenzte Mission mit Schauspielerin Milla Jovovich ist auch in der VR-Version spielbar. Das ausgezeichnete „The Midnight Walk“ reduziert dauerhaft den Preis von 40 auf 30 Euro für PS VR2 und PC VR, und das unterwältigende „Zombie Army VR“ verliert Ende März seinen Online-Koop-Modus.