software-architektur.tv: Wie Circle K seine eMobility-Organisation skaliert

Wie skaliert man Projekte, ohne an Silos zu scheitern? Darüber sprechen Eduardo da Silva, Guro F. Størdal und Eberhard Wolff in der englischsprachigen Folge.

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Logo software-architektur.tv: CircleK eMobility Journey Towards Effective Cross-functional Value Streams

(Bild: software-architektur.tv)

Lesezeit: 3 Min.
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Wie gelingt der Sprung vom lokalen Pilotprojekt zur internationalen EV-Ladeinfrastruktur – ohne an organisatorischen Silos zu scheitern? Darüber sprechen Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal mit Eberhard Wolff in einer weiteren englischsprachigen Folge des Videocasts software-architektur.tv.

Die Episode beleuchtet dazu die mehrjährige Skalierungsreise von Circle Ks eMobility-Organisation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein ursprünglich kleines Team in Norwegen, das den Geschäftsbereich Elektrofahrzeug-Laden zunächst nur validieren sollte, den Übergang zu einer internationalen, mehrere Produkte umfassenden Organisation bewältigt hat. Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal berichten im Gespräch mit Eberhard Wolff über Fehler, Experimente und Erkenntnisse aus diesem Prozess.

Die eMobility-Einheit von Circle K begann als kleines Team mit dem Auftrag, das Geschäftsmodell für EV-Ladeinfrastruktur in Norwegen zu erproben. Der Erfolg erzwang jedoch rasch einen Kurswechsel: Statt weiter zu validieren, musste die Organisation skalieren – auf mehrere europäische und schließlich globale Märkte, in einer Branche, die sich selbst noch in der Entwicklung befindet.

Eine der zentralen Herausforderungen war dabei das Aufbrechen funktionaler Silos. Zunächst konzentrierten sich Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal darauf, die Trennung zwischen Produkt- und Technologie-Abteilungen zu überwinden. Im Laufe der Zeit gingen sie jedoch weiter und entwickelten echte crossfunktionale Value Streams, die auch Marketing, Vertrieb, Operations und weitere Disziplinen kontinuierlich einbinden. Das Ziel: die Aktivitäten zu identifizieren und zu strukturieren, die für schnelles und nachhaltiges Geschäftswachstum nötig sind.

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Bei Circle K griffen sie auf eine Reihe etablierter Methoden und Frameworks zurück – darunter Domain-driven Design, Team Topologies und Wardley Mapping. Doch keines dieser Werkzeuge, für sich genommen, erwies sich als eine Universallösung. Stattdessen beschreiben da Silva und Størdal den Prozess als kontinuierliche Verbesserung: Menschen mit Fachwissen einbeziehen, Lernen maximieren und die Value Streams samt ihren Teams befähigen, die notwendigen Design- und Organisationsentscheidungen selbst zu treffen – stets orientiert an einer klaren langfristigen Vision.

Die zentrale Botschaft lautet demnach: Nachhaltige Skalierung gelingt nicht durch das Anwenden eines einzelnen Modells, sondern durch das bewusste Zusammenspiel verschiedener Ansätze, getragen von den Menschen, die die Domäne am besten kennen.

Wer mehr zum Thema erfahren und Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal live auf der Bühne erleben möchte, kann sich auch ihren Vortrag am 10. März 2026 auf der Konferenz Agile meets Architecture in Berlin ansehen. Eberhard Wolff bietet dafür einen speziellen Rabattcode für seine Zuschauerinnen und Zuschauer.

Die Folge wird am Mittwoch, 11. März 2026, live ab 13 Uhr von der Konferenz Agile meets Architecture gestreamt. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise Developer über die Episoden.

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