Post zum Freitag: Vom Installieren einer Wärmepumpe in Zeiten der Unsicherheit

Manche Leute trauen sich zu, die Wärmepumpe selbst zu installieren und sich günstig unabhängig(er) zu machen. Dies und weitere Themen in der Post zum Freitag.

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heise+ Update
Lesezeit: 3 Min.

Wenn ich mir ein Wort überlegen müsste, was die aktuelle Zeit charakterisiert, dann wäre es "Unsicherheit". Von der Corona-Pandemie, über den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, hin zum aktuellen Krieg im Nahen Osten: All dies schürt nicht nur persönliche Unsicherheit, sondern auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und finanzielle. Als ob dies nicht schon genug wäre, drückt Künstliche Intelligenz stark auf ursprünglich gute Perspektiven von Bürojobs. Fragen Sie beispielsweise mal Webentwickler, Grafiker oder Sachbearbeiter, wie es um deren Zukunftsangst steht. Die ist bei vielen längst eingekehrt.

Doch in Zeiten der Unsicherheit keimt immer auch Hoffnung, schließlich hat man einen Teil der eigenen Zukunft selbst in der Hand. Eine gute Grundlage dafür ist es, geprüfte Informationen aufzunehmen und solides Wissen aufzubauen. Dafür arbeiten unsere Redakteure tagtäglich und scheuen sich auch nicht vor komplexen Themen.

Hobby-Handwerker Martin Enthofer und seine Wärmepumpe.

(Bild: Martin Enthofer / heise medien)

Wie beispielsweise der selbstständigen Erneuerung einer Heizungsanlage auf Wärmepumpen-Technik. Das mag für die meisten verrückt und riskant klingen, geht aber – wie der ITler und Hobby-Handwerker Martin Enthofer beweist. Im Vergleich zu einer normalen Installation durch einen Fachbetrieb hat er 10.000 Euro gespart und es trotzdem gut hinbekommen. Diese Geschichte fanden wir spannend und haben zwei heise-Redakteure hingeschickt. Wie die Installation ablief, auf welche Probleme er stieß und wo Martin doch Profis um Hilfe bitten musste, können Sie sich in unserer heise+-Videoreportage ansehen.

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Unsicherheit herrscht auch am Speichermarkt. Wann fallen die Preise für DDR-Module endlich wieder? 32 GByte kosten derzeit mindestens 200 Euro – besonders schlecht für jene, die ihre Rechner aufrüsten wollen. Aber auch für den Markt von Komplett-PCs. Mein Kollege Mark Mantel hat die Situation am Speichermarkt analysiert, erklärt die Gründe für die hohen Preise und beantwortet die für die meisten wohl wichtigste Frage: Jetzt kaufen oder warten?

Ein Notfallradio mit Kurbel und integriertem Solarpanel.

(Bild: Jan Philipp Wöbbeking / heise medien)

Warten sollte man zumindest nicht beim Kauf von Notfallausrüstung, die braucht man schließlich in unerwarteten Notfällen. Dazu zählen auch Radios mit Kurbel- und Solarladung. Kollege Jan Wöbbeking hat seinen großen Vergleichstest von Anfang Februar aufgrund der großen Nachfrage um zwei weitere Kurbelradios für unter 100 Euro erweitert – beide mit Solarpanel und Powerbank-Funktion; und zumindest aus einem kommt auch ordentlicher Sound.

AirPods sind ebenfalls für ihren ordentlichen Klang bekannt, lassen sich leicht bedienen und gehören zu den beliebtesten Apple-Produkten. Doch die meisten AirPods-Nutzer reizen die kleinen Ohrstöpsel nicht mal ansatzweise aus. Deswegen hat unser Apple-Experte seine 15 wichtigsten Tipps niedergeschrieben. Lesen Sie mal rein, Sie werden ein paar gute Kniffe mitnehmen.

Roboter, die einem das Rasenmähen abnehmen. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

(Bild: Ulrike Weis / heise medien)

Zum Abschluss noch ein Lesetipp für Gartenbesitzer, die sich bald wieder mit dem Rasenmähen rumplagen müssen. Mittlerweile gibt es Mähroboter, die sich hauptsächlich mit optischen Sensoren im Garten zurechtfinden. Wir haben zwei solche Geräte auf deren Mähfähigkeiten und Kleintierschutz hin getestet – und waren ziemlich begeistert.

Genießen Sie Ihr Wochenende.

Ihr
Martin Fischer
Stellv. Chefredakteur heise medien (mfi)