heise-Angebot

Mastering Observability 2026: Mehr verstehen, statt nur Daten zu sammeln

Der Weg hin zu proaktivem Reliability Engineering sowie der gezielte Einsatz von KI stehen im Mittelpunkt der Observability-Konferenz am 16. April 2026.

vorlesen Druckansicht
Mastering Observability 2026 Logo und Titel

(Bild: ArtemisDiana / Shutterstock.com)

Lesezeit: 3 Min.
Inhaltsverzeichnis

Das Leitthema der Mastering Observability 2026 lautet: weg vom reinen Datensammeln, hin zu zielgerichteter Telemetrie und proaktivem Reliability Engineering. Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz deckt dazu die Themenschwerpunkte Observability fĂĽr KI- und agentenbasierte Systeme, den Ăśbergang von reaktiven zu vorausschauenden Operations sowie Resilienz, Sicherheit, Compliance und Kostenkontrolle ab.

Zum Auftakt in den Konferenztag legen Severin Neumann und Juraci Paixao Kroehling in ihrem Vortrag „Weniger Sammeln, mehr Verstehen – hin zu proaktivem Reliability Engineering“ dar, wie sich der Fokus von der massenhaften Datenerhebung zur gezielten Erkenntnisgewinnung verlagern lässt.

Severin Neumann und Juraci Paixao Kroehling

Mario-Leander Reimer von QAware widmet sich anschließend dem Thema „Agentic Observability meistern: zuverlässige Multi-Agenten-Systeme mit OpenTelemetry“. Sein Vortrag zeigt auf, wie sich Observability-Konzepte auf die zunehmend verbreiteten Multi-Agenten-Architekturen übertragen lassen – ein Thema, das angesichts des wachsenden Einsatzes autonomer KI-Agenten in der Softwareentwicklung an Relevanz gewinnt.

Juraci Paixao Kroehling tritt ein zweites Mal auf die virtuelle Bühne und beleuchtet in „The Hidden Cost of Bad Telemetry“ die versteckten Kosten mangelhafter Telemetriedaten. Der Talk vermittelt praxisnah, wie sich fehlerhafte oder überflüssige Daten identifizieren und beheben lassen, bevor sie die gesamte Observability-Strategie untergraben.

Am Nachmittag richtet sich Kasper Borg Nissen von Dash0 an Plattform-Teams und zeigt auf, wie sich Self-Service-Observability als Plattform-Dienst aufbauen lässt. Severin Neumann kehrt danach mit „AI für SRE richtig einsetzen: Von klassischer Automation bis LLMs“ zurück und behandelt, welche Rolle KI-Werkzeuge – von regelbasierter Automatisierung bis hin zu großen Sprachmodellen – im Site Reliability Engineering spielen können.

Sophia Solomon

Sophia Solomon von Elastic schließt den Vortragsteil mit „From Diagnosis to Action: Building AI Agents That Fix Problems“ ab. Ihr Talk demonstriert, wie sich KI-Agenten bauen lassen, die nicht nur Probleme diagnostizieren, sondern eigenständig Gegenmaßnahmen einleiten. Den Abschluss bildet ein Panel unter dem Titel „Observability in the age of AI delivery speed — are machines outpacing humans?“, moderiert von Bastian Spanneberg.

Der Frühbucherrabatt für die Mastering Observability wurde bis zum 25. März verlängert – das Ticket kostet bis dahin nur 249 Euro, statt 299 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.). Gruppen ab drei Personen erhalten im Ticketshop darüber hinaus automatisch mindestens 10 Prozent Rabatt.

Die Online-Konferenz richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, Ops-Fachleute, DevOps- und Plattform-Teams. Wer über den Fortgang der Mastering Observability auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf der Website für den Newsletter registrieren oder den Veranstaltern auf LinkedIn (iX; dpunkt) folgen – der aktuelle Hashtag lautet #masteringobs.

(map)