„Deponia“: Daedalics Adventure-Highlight ist kostenlos auf Steam
Den Auftakt zu Daedalics Point&Click-Reihe „Deponia“ kann man bei Steam aktuell kostenlos abgreifen. Die Nachfolger sind reduziert.
(Bild: Daedalic)
„Deponia“ kann man auf Steam aktuell gratis mitnehmen: Im Spiele-Store von Valve wird das Point&Click-Adventure von Daedalic vorübergehend umsonst angeboten. Ist das Spiel erst einmal aktiviert und in der Bibliothek hinterlegt, kann man es auf Dauer spielen.
Das Gratis-Angebot von „Deponia“ gilt bis zum 16. März um 10 Uhr. Regulär kostet das kultige Point&Click-Adventure 10 Euro, im Sale wurde es aber regelmäßig für 99 Cent angeboten. Die Ersparnis ist im Vergleich dazu also relativ gering. Wer die drei Nachfolger auch mitnehmen möchte, sollte jetzt aber zuschlagen: Alle drei („Chaos auf Deponia“, „Goodbye Deponia“ und „Deponia Doomsday“) kosten aktuell jeweils 2 Euro. So bekommt man die gesamte „Deponia“-Reihe aus vier Spielen für 6 Euro.
Die „Deponia“-Spiele sind Daedalic auf dem Point&Click-Zenit: Die Spiele erzählen vom tollpatschigen Rufus, der von einem Schrottplaneten zur utopischen Raumstation Elysium entkommen und gleichzeitig die wenig subtil benannte Goal für sich gewinnen möchte. Die humorvollen Adventures von Jan Baumann (geboren Jan Müller-Michaelis, auch bekannt als „Poki“) spielen sich wie klassische Point&Click-Adventures. Hauptfigur Rufus muss die Umgebung untersuchen, Gegenstände finden, mehr oder weniger sinnvoll miteinander kombinieren und Unterhaltungen mit den exzentrischen Bewohnern der Sci-Fi-Welt führen.
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Daedalic entwickelt keine Spiele mehr
Der erste „Deponia“-Teil kam 2012 auf den Markt und sieht wegen seiner handgezeichneten Grafik auch heute noch gut aus. Schon vier Jahre später schloss Daedalic die Reihe mit „Deponia Doomsday“ ab. Danach hat sich Daedalic von der Entwicklung klassischer Adventures verabschiedet. Mit „Der Herr der Ringe: Gollum“ wollte das Hamburger Entwicklerstudio ein 3D-Actionspiel umsetzen, um eine größere Zielgruppe zu erreichen. Das Spiel floppte.
Seitdem hat sich Daedalic komplett aus der Entwicklung von Videospielen verabschiedet, heute ist das Unternehmen nur noch als Publisher für Indie-Projekte tätig. 2022 kaufte das französische Unternehmen Nacon Daedalic für bis zu 53 Millionen Euro. Im Februar meldete Nacon in Frankreich Insolvenz an.
(dahe)