Oracle-Geschäft profitiert von KI-Boom
Oracle investiert massiv in KI-Rechenzentren. Trotz anfänglicher Zweifel an der Börse, ob sich die hohen Investitionen lohnen, brummt das Geschäft.
(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)
Der US-Software-Gigant Oracle kann seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen den Zweifeln an der Börse, die zuletzt auch die Aktienkurse anderer KI-Profiteure wie Nvidia belasteten, in Umsatzwachstum ummünzen. So stiegen die Erlöse aus dem Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 8,91 Milliarden Dollar.
Erwartungen ĂĽbertroffen
Oracle übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Aktie sprang in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent hoch. Das Geschäft mit Cloud-Infrastruktur wuchs um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar.
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Der weitgehend von Tech-Milliardär Larry Ellison beherrschte Konzern arbeitet unter anderem an einem hunderte Milliarden Dollar teuren Infrastruktur-Projekt für künstliche Intelligenz mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI zusammen. Die Oracle-Aktie stand in den vergangenen Monaten massiv unter Druck, wobei sich der Preis für Oracle-Aktien zeitweise sogar halbiert hatte, weil es bei Anlegern Zweifel gibt, ob die gewaltigen Investitionen in KI-Rechenzentren, die derzeit die gesamte Branche prägen und bei Nvidia für einen Umsatzsprung auf 68 Milliarden Dollar sorgten, jemals zurückverdient werden können.
Insgesamt stieg der Oracle-Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente der Konzern knapp 3,7 Milliarden Dollar nach 2,94 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.
(afl)