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Sicherheitslücke in „Ally“ WordPress Plugin gefährdet 400.000 Websites

Angreifer können über eine Schwachstelle im WordPress-Plugin „Ally“ eigene Befehle ausführen. Admins sollten den Sicherheitspatch installieren.

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Ein symbolischer Updateknopf auf einer Tastatur.

(Bild: Tatiana Popova/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Aufgrund einer Sicherheitslücke können Angreifer WordPress-Websites, auf denen das Plugin „Ally – Web Accessibility & Usability“ installiert ist, attackieren. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Lücke bereits ausnutzen.

Über die Schwachstelle (CVE-2026-2413, Risiko „hoch“) berichten Sicherheitsforscher von Wordfence in einem Beitrag. Aufgrund von unzureichenden Überprüfungen können Angreifer ohne Authentifizierung über präparierte URLs eigene SQL-Befehle ausführen. Klappt eine solche Attacke, haben Angreifer Zugriff auf eigentlich abgeschottete Daten wie Passwort-Hashes.

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Wie aus der Plugin-Website hervorgeht, weist Ally 400.000 aktive Installationen auf. Diese Websites sind potenziell angreifbar. Die Entwickler versichern, die Lücke in Ally – Web Accessibility & Usability 4.1.0 geschlossen zu haben. Davon sollen alle Ausgaben bis inklusive 4.0.3 bedroht sein.

Die Sicherheitsforscher geben an, dass die Schwachstelle Anfang Februar über ihr Bug-Bounty-Programm gemeldet wurde. Das Sicherheitsupdate haben die Entwickler dann Ende Februar veröffentlicht.

(des)