heise-Angebot

c’t-Workshop: Observability für Kubernetes-Umgebungen aufbauen

Im Workshop lernen Teilnehmer, wie sie mit dem Grafana-LGTM-Stack Metriken, Logs und Traces in Kubernetes erheben, visualisieren und daraus Alarme ableiten.

vorlesen Druckansicht
Figur mit Matrosenhut hält Steuerrad und Fernrohr vor gelbem Hintergrund

(Bild: KI / heise conferences)

Lesezeit: 3 Min.
Inhaltsverzeichnis

Wer Kubernetes für Cloud-native Anwendungen nutzt, muss jederzeit nachvollziehen können, was im System geschieht. Observability macht genau das möglich: Sie bildet das Verhalten laufender Systeme ab und hilft, Probleme frühzeitig zu identifizieren. Doch die richtigen Daten zu sammeln, sinnvoll zu speichern und daraus die passenden Schlüsse zu ziehen, erfordert fundiertes Wissen und geeignete Werkzeuge.

Im Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen verbinden die Teilnehmer Theorie mit praxisnahen Übungen. Im Zentrum stehen die drei Säulen der Observability: Metriken, Logs und Distributed Traces. Als technische Grundlage dient der Grafana-LGTM-Stack – bestehend aus den vier Open-Source-Projekten Loki, Grafana, Tempo und Mimir.

Die Teilnehmer lernen, Betriebsdaten zu sammeln, zu visualisieren, Trends zu erkennen und Alarme einzurichten. Damit können sie den Ressourcenbedarf fundiert einschätzen und eine zuverlässige Betriebsüberwachung aufbauen.

Der Workshop bildet den gesamten Observability-Workflow ab: Zunächst erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen und den Grafana-LGTM-Stack. Danach sammeln sie mit Grafana Alloy entsprechende Daten, nutzen vorhandene Datenquellen und erheben anwendungsspezifische Informationen. Darauf aufbauend erstellen sie Dashboards in Grafana, formulieren Abfragen und richten Alarmierungskanäle mit passenden Schwellenwerten ein.

Am Ende des Workshops kennen die Teilnehmer die Zusammenhänge zwischen Metriken, Logs und Distributed Traces. Sie wissen, wie sie Fehlverhalten gezielt aufspüren und Ursachen eingrenzen. Außerdem erfahren sie, wie sich auf Basis etablierter Standards viele Daten automatisch erheben lassen, noch bevor ein manueller Eingriff nötig wird.

Durch den Workshop führt Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe. Dort verantwortet er mit seinem Team die zentralen Dienste für die Softwareentwicklung und gibt intern Workshops und Vorträge. Er beschäftigt sich intensiv mit Kubernetes, Observability und CI/CD in heterogenen Umgebungen. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional.

Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen wollen. Der Umgang mit Kubernetes und das Deployment mit Standardwerkzeugen wie Helm sollten zum Alltag gehören. Erste Berührungspunkte mit der Erhebung und Auswertung von Metriken werden vorausgesetzt; Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

  • Datum: 30. April 2026
  • Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
  • Preis: 792,00 Euro (Frühbucherpreis bis 02. April 2026)

Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.

(abr)