Firefox 149: Zwei Tabs nebeneinander und kostenloses VPN inklusive

Mozilla veröffentlicht Firefox 149 und bringt viele neue Features. Nutzer in Deutschland können ab sofort ihre IP-Adresse sowie Standort verbergen lassen.

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Screenshot einer Webseite mit einem VPN-Popup-Fenster

(Bild: Mozilla)

Lesezeit: 2 Min.

Mozilla hat Firefox 149 veröffentlicht. Das Update bringt unter anderem eine Split-View-Funktion für zwei Tabs nebeneinander, ein integriertes kostenloses VPN und eine schnellere PDF-Verarbeitung. Darüber hinaus führt Mozilla mit „Kit“ ein handgezeichnetes Maskottchen ein, das Nutzer künftig beim Onboarding und bei neuen Features begleiten soll.

Nutzer können mit Split View zwei Tabs im selben Fenster nebeneinander anzeigen. Die Funktion lässt sich per Rechtsklick auf einen Tab über „Add Split View“ aktivieren. Praktisch ist das zum Beispiel beim gleichzeitigen Recherchieren und Schreiben. Mehr Informationen zu Split View finden sich in einem Blogeintrag von Mozilla.

Mit Tab Notes lassen sich Notizen zu einzelnen Tabs anhängen. Die Funktion muss derzeit noch über Firefox Labs oder in about:preferences#experimental aktiviert werden. Laut Gabriel Harp von Mozilla bleiben die Notizen dabei ausschließlich lokal gespeichert: „Eure Notizen gehören euch. Sie bleiben privat und nur für euch zugänglich. Firefox speichert sie lokal und schickt sie nicht an Mozilla.“

Firefox 149 enthält außerdem ein kostenloses VPN mit 50 GByte monatlichem Datenvolumen. Der browserinterne Proxy leitet den Datenverkehr um und verbirgt dabei IP-Adresse sowie Standort. Verfügbar ist das Angebot in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Das VPN hatte Mozilla zusammen mit dem neuen Maskottchen Kit angekündigt.

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Bei der PDF-Verarbeitung setzt Firefox 149 nun auf eine Hardware-Beschleunigung, sodass viele Dokumente spürbar schneller laden. Außerdem sollen HTTP/3-Uploads bei instabilen Netzwerkverbindungen robuster funktionieren als bisher. Unter Linux verwendet Firefox künftig standardmäßig den XDG-Portal-File-Picker, sofern verfügbar. Andernfalls nutzt der Browser den GTK3-Dateiauswähler.

Zudem blockiert Version 149 automatisch Benachrichtigungsrechte für Websites, die Googles SafeBrowsing als gefährlich einstuft. Einmal erteilte Berechtigungen werden dauerhaft widerrufen, um missbräuchliche Werbung und Phishing-Versuche über Browser-Benachrichtigungen zu unterbinden. Ein neues TrustPanel in der Adressleiste fasst Privacy- und Security-Informationen zusammen.

Alle Informationen zu Firefox 149 finden sich in den Release Notes.

Siehe auch:

  • Firefox: Download schnell und sicher von heise.de

(fo)