Galaxy A57 und A37: Samsungs neue Mittelklasse
Samsung hat das Galaxy A57 5G und A37 5G vorgestellt. Die neuen Mittelklasse-Modelle bieten neue Prozessoren, Android 16 ab Werk und sechs Jahre lang Updates.
Samsung hat seine Galaxy-A-Klasse neu aufgelegt.
(Bild: Samsung)
Fast schon traditionsgemäß liefert Samsung wenige Wochen nach der S-Klasse eine aktualisierte A-Klasse nach. Diese besteht in diesem Jahr zunächst aus dem Galaxy A57 5G und Galaxy A37 5G, die Preise beginnen bei 429 Euro für das kleinste A37 und reichen bis 589 Euro. Zum Vergleich: die 2025er Reihe kostete zwischen 379 und 529 Euro. Die Speicherkrise macht sich in Samsungs neuer Mittelklasse durchaus bemerkbar.
Neuer Chip
Das Topmodell der neuen Galaxy A-Reihe ist das Galaxy A57 5G, das mit dem Exynos 1680 einen neuen Achtkern-Prozessor an Bord hat, der im Unterschied zum Exynos 1580 im Galaxy A56 5G über eine veränderte Clusterarchitektur verfügt: Er besitzt einen Prime-Kern mit 2,91 GHz, vier High-End-Cores mit bis zu 2,6 GHz und drei energieeffiziente Kerne mit bis zu 1,95 GHz Taktrate. Der Exynos 1580 hatte drei High-End- und vier Low-Power-Kerne. Damit könnte das neue SoC durch das Mehr an rechenstärkeren Kernen ein wenig leistungsfähiger sein. Unterstützt wird die CPU von Samsungs Xclipse-550-GPU, die ebenso leistungsfähiger als jene im A56 sein dürfte.
Hinsichtlich des Arbeitsspeichers bietet Samsungs A57 8 GByte und 128 beziehungsweise 256 GByte Flashspeicher. Es gibt offenbar auch Variationen mit 12 GByte RAM, aber offenbar nicht für den europäischen Markt. Der Bildschirm verfügt über eine Diagonale von 6,7 Zoll und FHD+-Auflösung von 2340 × 1080 Pixel sowie eine Bildwiederholrate von 120 Hertz.
(Bild:Â Samsung)
Kameraseitig sind auf der Rückseite 3 Sensoren verbaut: Die Weitwinkelkamera hat 50 Megapixel (MP) mit f/1,8-Blende und optischer Bildstabilisierung (OIS), begleitet von einer 12-MP-Ultraweitwinkel (f/2,2) und einer 5-MP-Kamera (f2,4) für Makroaufnahmen. Die Selfiekamera mit f/2,2-Blende hat 12 MP. Der Akku ist 5000 mAh groß und kann kabelgebunden mit bis zu 45 Watt recht schnell geladen werden. Im Unterschied zum 7,4 Millimeter dicken Vorgänger misst das A57 nur noch 6,9 mm (161,5 × 76,8 × 6,9 mm). Es bringt ein Gewicht von 179 g auf die Waage. Im Unterschied zur 2025er A-Serie (IP67) sind beide neuen A-Modelle nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt, das A57 verfügt außerdem über einen Alurahmen und eine Glasrückseite.
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Das Galaxy A37 5G besitzt derweil offenbar das gleiche 6,7-Zoll-Display und den gleichen Akku. Die Kameradaten lesen sich auch nahezu identisch, sie hat aber anstelle einer 12 MP- nur eine 8-MP-Ultraweitwinkel-Kamera. Der verbaute Exynos 1480 ist nicht mehr der Jüngste, hatte Samsung ihn schon im Galaxy A55 aus dem Jahr 2024 verbaut. Der Arbeitsspeicher ist je nach Variante sechs oder acht GByte groß, während der Flashspeicher 128 oder 256 GByte bietet. Das Galaxy A37 ist im Vergleich zum A57 ein wenig größer – durch dickere Rahmen – und schwerer: Es misst 162,9 × 78,2 × 7,4 mm und wiegt 196 g.
6 Jahre Updates
In Sachen Software gehören die neuen A-Modelle nach der S26-Reihe zu den ersten Modellen, die Samsungs neue Software One UI 8.5 ab Werk erhalten. Das Update basiert auf Android 16 und hat einige KI-Funktionen wie Googles Circle-to-Search, Gemini und Samsungs entstaubten Assistenten Bixby integriert.
Zudem hält Samsung sich mit seinen Mittelklassesmartphones an die Vorgaben der Ökodesignrichtlinien: Der Hersteller sagt bis zu „sechs Android-OS- und One-UI-Upgrades sowie bis zu sechs Jahre Sicherheitsupdates“ zu. Nur die S-Klasse erhält mit sieben Jahren eine längere Update-Gewährleistung.
Das Galaxy A57 5G und das Galaxy A37 5G sind laut Samsung ab dem 10. April in ausgewählten Märkten erhältlich. Dabei kommt das Galaxy A57 5G in den Farben „Awesome Navy“, „Awesome Gray“, „Awesome Icyblue“ und „Awesome Lilac“. Das Galaxy A37 5G ist laut Hersteller in den Farbgebungen „Awesome Lavender“, „Awesome Charcoal“, „Awesome Graygreen“ und „Awesome White“ erhältlich. Preislich liegt das Galaxy A57 mit 8+256 GByte bei 589 Euro, die Version mit 6+128 GByte kostet 429 Euro.
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(afl)