Google: Gmail-Nutzername kann bald ausgetauscht werden

Nutzer in den USA können nun ihren Gmail-Nutzernamen ändern, also den Teil vor „@gmail.com“. Die alte Mail-Adresse bleibt dabei funktional.

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Das Gmail-Logo auf einem Smartphone, hier mit 5590 Benachrichtigungen

(Bild: Jess Rodriguez/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Google erlaubt es Nutzern in den USA erstmals, ihren Gmail-Nutzernamen zu ändern. Es geht um den Adressabschnitt vor „@gmail.com“: Bisher gab es keine Möglichkeit, diesen Nutzernamen zu tauschen. Lediglich der mit dem Konto verknüpfte Name der Person kann geändert werden, nicht aber die E-Mail-Adresse an sich.

Zumindest in den USA ändert sich das nun. Nutzer können ihren Mailnamen über die Account-Einstellungen ändern. Google verspricht, dass diese Möglichkeit in Zukunft allen Nutzern international zur Verfügung stehen soll, gibt dafür aber noch keinen Zeitrahmen.

Laut einem Google-Supporteintrag läuft die Namensänderung recht unkompliziert ab: Die bisherige E-Mail-Adresse bleibt als Alternative erhalten, sodass bestehende Verteiler und verknüpfte Accounts weiterhin funktionieren. In existierenden Accounts müssen sich Nutzer in der Regel mit der vorherigen E-Mail-Adresse einloggen. Googles eigene Dienste wie YouTube sollen aber auch die neue Mail-Adresse akzeptieren.

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Auf Wunsch können Nutzer sogar zur alten Mail-Adresse zurückwechseln, wenn sie sich umentscheiden. Komplett löschen lässt sich diese Adresse nicht. Die einzige Möglichkeit, eine Gmail-Adresse komplett loszuwerden, bleibt, den kompletten Account zu löschen.

Google beschränkt, wie häufig man neue Mail-Adressen bei Gmail anlegen kann: Insgesamt kann man sich nur drei alternative Namen für die E-Mail-Adresse einrichten, zudem nur jeweils einen pro Jahr. Wer das geduldig auf die Spitze treibt, kann also insgesamt vier verschiedene E-Mail-Adressen mit einem Google-Account besitzen. Zudem weist Google auf die Möglichkeit hin, externe Mail-Accounts mit dem Google-Konto zu verknüpfen.

Chromebook-Besitzer müssen sich auf einige zusätzliche Schritte einstellen, wenn sie ihre Mail-Adresse ändern möchten. Google empfiehlt, den alten Account zu entfernen und den neuen manuell hinzuzufügen – andernfalls stellt sich das Chromebook nicht um. Dafür ist es ratsam, vorher die lokalen Daten zu sichern.

(dahe)