Speicherkrise 2026: Wie BetrĂĽger bei SSDs und Festplatten zuschlagen

Speicher wird knapp, Preise steigen – und gleichzeitig tauchen immer mehr gefälschte oder manipulierte SSDs, Festplatten und Speicherkarten im Handel auf.

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(Bild: Melissa Ramson/heise medien)

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Die Lage auf dem Speichermarkt hat sich innerhalb weniger Monate dramatisch verändert. Was lange als günstige Massenware galt, ist plötzlich knapp und teuer. Grund dafür ist vor allem der enorme Bedarf an Massenspeicher für KI-Infrastruktur. Hyperscaler kaufen SSDs und Festplatten in großen Mengen auf, wodurch für klassische Consumer-Produkte weniger übrigbleibt.

Die Auswirkungen sind inzwischen auch im Alltag spürbar: SSD-Preise haben sich seit Herbst 2025 teilweise verdoppelt bis verdreifacht, und selbst einfache Speicherkarten kosten deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Besonders deutlich zeigt sich die Situation bei Sony: Das Unternehmen hat Ende März 2026 die Auslieferung vieler SD- und CFexpress-Karten vorübergehend gestoppt – schlicht, weil ihm der Rohstoff für neue Speicherkarten fehlt.

c’t kompakt
  • Festplatten und SSDs werden immer knapper und teuer.
  • Speicherknappheit ruft BetrĂĽger auf den Plan.
  • Käufer mĂĽssen aktuell besonders aufpassen.
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Doch die steigenden Preise sind nur ein Teil des Problems. Knappheit und hohe Margen machen Betrug mit gefälschten Speichern attraktiv. Und genau das passiert derzeit in zunehmendem Ausmaß.

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