Kindle Scribe Colorsoft: Neues Kindle-Modell ab 8. April in Deutschland
Amazon bringt seinen neuen Kindle Scribe und Kindle Scribe Colorsoft am 8. April auch nach Deutschland. Preise beginnen ab 520 Euro.
(Bild: Amazon)
Amazons neue E-Reader Kindle Scribe und Kindle Scribe Colorsoft kommen nach Deutschland: Ab dem 8. April sind beide Geräte bei Amazon erhältlich. Die Vorstellung erfolgte bereits vor über einem halben Jahr, in den USA ist der neue Kindle Scribe seit Dezember verfügbar.
Der Kindle Scribe ist neben dem Bücherlesen auch für Notizen ausgelegt. Er ist bereits Amazons teuerster E-Reader – die beiden neuen Modelle legen aber noch einmal eine Schippe drauf. Während der erste Kindle Scribe in der Ausführung mit 32 GByte Speicherplatz regulär noch 440 Euro kostete, verlangt Amazon für das neue Modell mindestens 520 Euro. Mit 64 GByte Speicherplatz kostet das neue Modell sogar 570 Euro.
Noch teurer ist der Kindle Scribe Colorsoft, die kommende Farbvariante des E-Readers: Hier gehen die Preise bei 650 Euro fĂĽr die 32-GByte-Variante los. Wer 64 GByte Speicherplatz braucht, muss 700 Euro an Amazon ĂĽberweisen. Die Preise hatte Amazon bereits bei der Vorstellung im vergangenen Herbst bekannt gegeben. Beide Modelle werden mit einem Eingabestift geliefert.
11-Zoll-Displays
Im Vergleich zur früheren Version des Kindle Scribe fallen die beiden neuen Modelle durch einen neuen Formfaktor auf: Sie haben ein größeres 11-Zoll-Display und schmalere Ränder. Beide Modelle sind 5,4 mm dick und 400 Gramm leicht. Dank neuem Quad-Core-Prozessor sollen sie außerdem schneller arbeiten als der Vorgänger. Das Schreiben auf dem Display soll sich außerdem dank einer neuen Oberflächenstruktur natürlicher anfühlen.
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Der Kindle Scribe Colorsoft folgt grundsätzlich dem Design des Kindle Scribe, hat dank „Colorsoft-Displaytechnologie“ aber einen farbigen Bildschirm. Die Technik funktioniert laut Amazon mit einem Farbfilter und Lichtleitern mit Nitrid-LEDs, was die Farben optimieren soll, ohne Details zu verwaschen. Zudem komme eine neue Rendering-Engine zum Einsatz.
Daneben sollen die neuen Scribe-Modelle erweiterte Produktivitätsfunktionen bieten: Nutzer können Dokumente über Google Drive und Microsoft OneDrive importieren und annotierte PDFs exportieren. Notizen lassen sich auch zu OneNote übertragen. KI-Features ermöglichen die Suche in Notizbüchern in natürlicher Sprache sowie einfache Zusammenfassungen.
(dahe)