Jetzt updaten! Angreifer attackieren Low-Coding-Tool Flowise
Unbekannte Angreifer nutzen derzeit eine kritische Sicherheitslücke mit Höchstwertung in Flowise aus. Ein Sicherheitspatch ist verfügbar.
(Bild: solarseven/Shutterstock.com)
Ein Sicherheitsforscher warnt vor Attacken auf das Low-Coding-Tool Flowise. Dabei gelangt Schadcode auf Systeme und kompromittiert sie. Admins sollten das bereitgestellte Sicherheitsupdate umgehend installieren.
Die Gefahr
Mit Flowise erstellt man in einer Drag-&-Drop-Oberfläche KI-Agenten. Im Kontext einer Verbindung zu einem MCP-Server können Angreifer Schadcode einschieben, der dann ungeprüft ausgeführt wird. Die Lücke (CVE-2025-59528) gilt als „kritisch“ und ist mit dem höchstmöglichen CVSS Score 10 von 10 eingestuft.
Vor den laufenden Attacken warnt ein Sicherheitsforscher von VulnCheck auf Linkedin. Ihm zufolge konnten sie bislang nur von einer Starlink-IP-Adresse Attacken dokumentieren. Unklar ist derzeit auch, in welchem Umfang die Attacken ablaufen. Er gibt an, dass ihren Scans zufolge zwischen 12.000 und 15.000 Flowise-Instanzen öffentlich über das Internet erreichbar sind. Wie viele davon konkret verwundbar sind, führt der Forscher zurzeit nicht aus.
Er erläutert, dass noch zwei weitere „kritische“ Schwachstellen (CVE-2025-26319, CVE-2025-8943) ausgenutzt werden.
Videos by heise
Die Lösung
Um Systeme vor diesen Attacken zu schĂĽtzen, mĂĽssen Admins sicherstellen, dass mindestens Flowise 3.0.6 installiert ist. Aktuell ist die Ausgabe 3.1.1.
(des)