Die besten Einstiegsgehälter nach der Ausbildung: IT-Jobs in den Top 10
Wer nach der Ausbildung besonders gut verdienen will, sollte sich laut einer Auswertung im Digitalbereich, der Verteidigung und im Gesundheitssektor umschauen.
(Bild: ALPA PROD / Shutterstock.com)
Die besten Einstiegsgehälter nach der Ausbildung finden sich 2026 laut einer Auswertung des Jobportals Stepstone in Berufen der Digitalwirtschaft, des Luftfahrt- und Verteidigungssektors sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Jobs im IT-Umfeld profitieren dabei von Transformationsprozessen in den Firmen und sind in der Auswertung unter den Top 10 der bestbezahlten Ausbildungsberufe deutlich präsent.
So verdienen Kaufleute fĂĽr Digitalisierungsmanagement im Median 53.000 Euro brutto im Jahr zum Einstieg. Mathematisch-technische Softwareentwickler kommen auf 49.750 Euro und Fachinformatiker fĂĽr Daten- und Prozessanalyse auf 49.500 Euro. Spitzenreiter im gesamten Feld sind Chemikanten mit 53.250 Euro. Der Median bezeichnet genau den mittleren Wert einer Zahlenreihe.
(Bild:Â Stepstone)
„Zukunftsrelevanz wird entsprechend honoriert. Ob Verteidigungsfähigkeit, Digitalisierung oder die Absicherung unserer alternden Bevölkerung: Wer in diesen Feldern eine Ausbildung absolviert, sichert sich nicht nur einen systemrelevanten Job, sondern auch eine überdurchschnittliche Vergütung“, kommentiert Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei Stepstone die Ergebnisse der Auswertung.
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Die laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland schneiden im Vergleich nicht ganz so gut ab. So kommen etwa die Kraftfahrzeugmechatroniker im Median auf 39.500 Euro, Kaufleute für Büromanagement auf 39.250 Euro und Verkäufer auf 34.250 Euro. Fachinformatiker ohne besondere Spezialisierung (47.250 Euro) und Elektroniker (48.250 Euro) markieren das obere Ende bei den beliebten Ausbildungsklassikern.
(Bild:Â Stepstone)
Bei der Berufsorientierung sollte aber nicht nur das Gehalt, sondern auch Interessen, Stärken und die Freude am Job den Ausschlag geben, sagt Arbeitsmarktexpertin Wittich. Unabhängig vom Beruf gelte: „Eine Ausbildung ist oftmals ein solides Fundament für die spätere Karriere. Mit einem anschließenden Meister oder einem aufbauenden Studium werden sich künftig breite berufliche Chancen öffnen.“
Stepstones Auswertung basiert eigenen Angaben nach auf Gehaltsdaten des Portals sowie einer Auswertung des BIBB. Betrachtet wurden demnach Vollzeitbeschäftigte mit Ausbildung bis einschließlich 29 Jahren ohne Führungsverantwortung und weniger als drei Jahren Berufserfahrung.
(axk)