„Die Unbestechlichen“ in 4K: Bringt die UHD-Blu-ray mehr Licht ins Dunkel?
Vor über 50 Jahren führten Recherchen zweier Journalisten zum Rücktritt des US-Präsidenten. Unsere Analyse zeigt, was man von der Restauration noch lernen kann.
(Bild: Warner)
- Timo Wolters
Dass staatliche Stellen Desinformationen verbreiten, um Skandale zu vertuschen, ist kein neues Phänomen. 1974 erschütterte der Watergate-Skandal das Vertrauen der US-Bevölkerung in ihre Regierung. Aufgedeckt wurde er von Bob Woodward und Carl Bernstein von der Washington Post. In monatelanger, akribischer Recherche kamen sie den Machenschaften der Nixon-Regierung auf die Spur, die schließlich zum Rücktritt gezwungen wurde.
Der von Robert Redford als Executive Producer betreute Film „Die Unbestechlichen“ (All the President’s Men) rollte die Geschichte 1976 als spannenden Thriller über die Arbeit der beiden Investigativjournalisten auf. Nun hat Warner den Film in einer aufwendigen 4K-Restauration auf Ultra High Definition Blu-ray Disc (UHD) neu veröffentlicht. In unserer Analyse prüfen wir, wie gut die Restauration gelungen ist und ob sie den cineastischen Qualitäten des Films gerechter wird als die Blu-ray Disc und der digitale Stream.
Der Film hob bereits damals die Bedeutung unabhängiger journalistischer Arbeit hervor, die heute mehr denn je unter Beschuss steht. Bevor wir ab Seite 3 zur detaillierten technischen Analyse kommen, beleuchten wir daher zunächst, wie Regisseur Alan Pakula die eigentlich dröge Recherchearbeit so packend inszenieren konnte, was sich daraus bis heute lernen lässt – und ob Woodward und Bernstein unter den aktuellen Bedingungen den Skandal überhaupt noch hätten aufdecken können.
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