Public Preview: Google bringt runderneuerte Fitbit-App nach Deutschland
Google weitet die Verfügbarkeit der runderneuerten Fitbit-App aus. Nun können auch Nutzer in Deutschland an der Public Preview teilnehmen.
Googles neue Fitbit-App kann nun auch in Deutschland ausprobiert werden.
(Bild: Google)
Google hatte im Zuge der Pixel-10-Vorstellung im August 2025 auch eine neue Fitbit-App mit viel KI - inklusive einem persönlichen KI-Gesundheitscoach – angekündigt. Diese steht seit Oktober letzten Jahres als Public Preview für US-Nutzer bereit. Seit Donnerstagabend unserer Zeit bietet Google die App ersten Nutzern auch in Deutschland zum Ausprobieren an. Sie kann sowohl von Nutzern der kostenlosen als auch der Premium-Version auf Android und iOS aktiviert werden. Google weist darauf hin, dass in der neuen Version noch nicht alle in der alten App verfügbaren Funktionen bereitstehen, ein Wechsel zwischen den beiden sei einfach möglich.
Laut Google steht die öffentliche Vorschauversion (Public Preview) der Fitbit-App in insgesamt 37 Ländern in 32 Sprachen zum Ausprobieren bereit. Neben den USA etwa auch in Deutschland, Österreich, Belgien, Brasilien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Indien und weiteren.
Um den Gesundheitscoach und die weiteren neuen Funktionen der Public Preview nutzen zu können, muss man mindestens die App-Version 4.67 oder neuer (Android und iOS) installiert haben und mindestens 18 Jahre alt sein. Zu kompatiblen Fitbit-Produkten gehören sämtliche Generationen der Pixel Watches, Inspire 2 und 3, Sense 1 und 2, Charge 5 und 6 und zahlreiche weitere Modelle, die der Hersteller in einem Supportdokument aufführt.
Um an der Public Preview teilzunehmen, muss man Google zufolge die Fitbit-App öffnen und oben rechts auf das eigene Profil tippen. Sofern man zu den Auserwählten gehört, erscheint dort das Feld „Öffentliche Vorschau“ – hier wählt man nun „An der öffentlichen Vorschau teilnehmen“. Google weist darauf hin, dass durch die Bestätigung die Gesundheits- und Wellnessdaten für personalisierte Auswertungen per KI verwendet werden.
Google erklärt, dass die Vorschau nicht gleichzeitig für alle Nutzerinnen und Nutzer freigegeben wird, sie sollte im Laufe der kommenden Wochen in den Einstellungen erscheinen. Auf einem Android-Gerät der Redaktion wird die Public Preview noch nicht angeboten.
Aus Cardio Fitness Score wird VO2Max
Eine weitere Neuerung, die Google mit der Ausweitung der Vorschau ankündigt, ist die Umbenennung des „Cardio Fitness Scores“ in VO2Max, die zudem in die Public Preview integriert wird. Damit könne auch die Ausdauerleistung in den Coach, der nun Premium-Nutzern angeboten wird, einfließen.
Google macht darauf aufmerksam, dass einige Funktionen in der öffentlichen Vorschau nur mit einem Fitbit-Premium-Abonnement verfügbar seien. „Die Zugangsvoraussetzungen für diese Funktionen können sich im Laufe der Zeit ändern“, heißt es weiter.
Auf einer Community-Seite erläutert Google zudem den aktuellen Entwicklungsstand der Feature-Integration. Diese zeigt auf, dass einige in der bisherigen Fitbit-Version verfügbaren Funktionen noch nicht in die neue übernommen wurden. Der Hersteller betont: „Die Vorschau ist nur eine Vorschau. Sie ist noch nicht fertiggestellt und verfügt noch nicht über alle Funktionen, die die aktuelle Fitbit-App derzeit bietet.“ Wann die neue Fitbit-App fertig ist und letztlich für alle bereitgestellt wird, verrät Google nicht.
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Neue Hardware erwartet
Abseits der runderneuerten Fitbit-App, in der Gemini künftig als „Fitnesstrainer, Schlafcoach sowie Gesundheits- und Wellnessberater“ fungieren soll, bereitet Google auch neue Hardware für dieses Jahr vor. Das bestätigte das Unternehmen im Oktober vergangenen Jahres – klar ist, dass Fitbit keine eigene Smartwatch vorstellen wird, sondern eher einen Nachfolger der Charge 6, oder gar ein Fitnessarmband ganz ohne Display, um eine Alternative zu Whoop anzubieten.
(Bild:Â Steph Curry / Instagram)
Ein Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg legt die Arbeit Googles an einem solchen Produkt nahe. Eine indirekte Bestätigung stammt derweil vom NBA-Basketballspieler Stephen Curry, der seit August 2025 die Rolle eines „Performance Advisors“ für Googles Wearable-Produkte bekleidet: Auf Instagram trägt er ein neues, bildschirmloses Produkt von Google zur Schau, ohne weitere Details zu verraten.
(afl)