Angriff auf Sam Altmans Wohnhaus: OpenAI-Chef kann Angst vor KI verstehen

Nachdem jemand am Freitag versucht haben soll, Sam Altmans Wohnhaus in Brand zu setzen, wurden dort jetzt Schüsse abgegeben. Die Hintergründe sind noch unklar.

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Sam Altman

(Bild: FotoField/Shutterstock.com)

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Wenige Tage, nachdem offenbar ein Molotow-Cocktail auf das Haus von OpenAI-Chef Sam Altman in San Francisco geworfen wurde, wurden in der unmittelbaren Umgebung Schüsse abgegeben. Das geht aus Meldungen des San Francisco Chronicle, Mitteilungen der Polizei und einem Blogeintrag von Altman selbst hervor. Während die Umstände des Vorfalls vom Sonntag noch unklar sind, scheint demnach schon klar, dass es sich bei dem vom Freitag um einen Angriff auf Altmans Zuhause gehandelt hat. Laut der Zeitung hat der verhaftete Tatverdächtige gedroht, die Zentrale von OpenAI in der Innenstadt anzuzünden. Dort sei er festgenommen worden.

Altman selbst hat nach dem mutmaßlichen Angriff auf sein Haus ein Foto seines Ehemanns mit seiner Tochter veröffentlicht. Gleichzeitig hat er eingestanden, dass Worte Macht haben. Die KI-Entwicklung würde zu großen Ängsten führen, was sein Leben gefährlicher mache. Deshalb müsste in den Debatten deeskaliert werden. Laut San Francisco Chronicle hat der Tatverdächtige online über seine KI-Sorgen geschrieben und die Technik als „existenzielles Risiko“ bezeichnet. Demnach hatte er Angst, dass KI zur Ausrottung der Menschheit führen würde, weil KI nicht die Interessen der Menschheit im Sinne habe. Gleichzeitig habe er den Tech-Bossen vorgehalten, dass es ihnen an einem starken moralischen Kompass fehlt.

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Ob die Schüsse vom frühen Sonntagmorgen in Verbindung mit Altman stehen, ist derweil noch unklar. Laut der Polizei von San Francisco wurden zwei Tatverdächtige festgenommen. Der OpenAI-Chef selbst hatte in einem Blogeintrag versichert, dass er und sein Unternehmen daran arbeiten, dass alle Menschen dank KI wohlhabend werden. Gleichzeitig gesteht er ein, dass Ängste gerechtfertigt seien. Er selbst habe Fehler gemacht, vor allem im Umgang mit Konflikten, schreibt er noch. In der Industrie müssten jetzt alle deeskalieren, damit es „weniger Explosionen in weniger Häusern gibt, im übertragenen und wörtlichen Sinn“.

(mho)