Google Pixel: März-Update führt bei einigen Geräten zu Bootloops

Einige Pixel-Nutzer berichten nach dem März-Update von Bootloops. Google hat das Problem als kritisch eingestuft, eine Lösung steht jedoch noch aus.

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Google Pixel von hinten

(Bild: Yasin Hasan / shutterstock.com)

Lesezeit: 2 Min.
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Im März-Update für Googles Pixel-Smartphones steckte offenbar mehr als ein Bug: Neben einem einfrierenden Sperrbildschirm hängen die Geräte einiger Nutzerinnen und Nutzer nach dem Einspielen des Pixel-Drops (Android 16 QPR3) von Anfang März in einer Neustart-Schleife (Bootloop) fest. Google bestätigte mittlerweile den Fehler.

Seit Wochen kämpfen einige Nutzer mit dem Fehler, der offenbar auf verschiedenen Modellen – vom Pixel 6 über Pixel 8 bis zum Pixel 9 Pro und 10 Pro XL – auftritt. Dies geht aus einem Eintrag mit zahlreichen Beschwerden in Googles Issue Tracker hervor. Die Anzahl der Betroffenen scheint nicht groß zu sein und könnte mit einem nahezu vollen Gerätespeicher vor dem Einspielen des Updates zusammenhängen. Das deutet sich zumindest nach den Einträgen an – bestätigt ist dies nicht.

Bislang hat der Hersteller dazu geraten, die betroffenen Geräte auf die Werkseinstellungen (Factory Reset ) zurückzusetzen. Damit geht indes der Verlust sämtlicher auf dem Gerät nicht per Backup gesicherten Daten einher. Überdies kursieren Nutzerberichte, nach denen das Problem auch nach einem Factory Reset weiterhin besteht. Google hatte Anfang April ein weiteres, kleines Update mit Fehlerbehebungen nachgeschoben, jedoch lässt sich das Update auf die Geräte mit Bootloop nicht einspielen, da diese sich nicht hochfahren lassen – ob es den Fehler behebt, ist ebenso unklar.

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Wie Android Authority berichtet, gelang es offenbar einigen Nutzern, ihre Pixel-Smartphones im abgesicherten Modus zu starten, während es am Ladekabel hing. So konnten sie immerhin ein Backup ihrer Daten erstellen, bevor es dann wieder in den Bootloop fiel.

Ein schwacher Trost: Googles Entwickler haben sich dem Issue Tracker zufolge des Problems angenommen und es mit Priorität P0 eingestuft. Das bedeutet laut Google, es handle sich dabei um ein „Problem, das sofort und mit so vielen Ressourcen wie erforderlich behoben werden muss“. Wie lange es nun dauert, bis das Problem gelöst wird, ist indes ungewiss.

Betroffene Nutzerinnen und Nutzer könnten sich jedoch aufgrund der Bootschleife darauf gefasst machen, dass sie eine Reparaturwerkstatt aufsuchen oder ihr Gerät einsenden müssen. Wir haben bei Google um eine Stellungnahme gebeten, wie es weitergeht. Sie liegt zum Zeitpunkt dieser Meldung noch nicht vor.

(afl)