Core Ultra 400: Bis zu 52 Kerne, verwirrende Klassen und Thunderbolt 5

Bei Intels nächster Desktop-Prozessorgeneration Nova Lake-S soll ein Core Ultra 7 mehr CPU-Kerne haben können als ein 9er.

vorlesen Druckansicht 52 Kommentare lesen
Intel Core Ultra 200S im Mainboard

Intels aktuelle Serie an Desktop-CPUs, Core Ultra 200, bekommt bald einen Nachfolger.

(Bild: Mark Mantel / heise medien)

Lesezeit: 2 Min.
close notice

This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Eine Vorabliste zeigt die ersten 12 angeblichen Kernkonfigurationen aus Intels nächster Desktop-Prozessorgeneration Nova Lake-S. Das noch namenlose Topmodell soll, wie erwartet, 52 CPU-Kerne erhalten: 16 Performance-Kerne, 32 Effizienzkerne und vier Low-Power-Effizienzkerne. Ebenfalls mit dabei: ein riesiger „Big Last Level Cache“ (bLLC) von vermutlich 288 MByte.

Die Abstufungen sollen bis zu einem Sechskerner reichen, der lediglich zwei Performance- mit vier Low-Power-Effizienzkernen kombiniert. Die von Videocardz gezeigte Liste soll Intel kĂĽrzlich mit Partnern geteilt haben.

Demnach unterteilt Intel die Desktop-Prozessoren aus der Nova-Lake-Familie in vier Energieklassen mit einer Thermal Design Power (TDP) von 175, 125, 65 und 35 Watt. Die Einstufung in Core Ultra 9, 7, 5 und 3 soll innerhalb der jeweiligen TDP-Klasse gelten, zudem soll die Cache-Größe die Einstufung beeinflussen.

Erste Spezifikationen von Intels Core-Ultra-400-Serie alias Nova Lake-S.

(Bild: Videocardz)

Das führt laut aktueller Planung zu Verwirrung: Ein Core Ultra 5 mit einer TDP von bis zu 125 Watt könnte 22 Kerne haben, während ein sparsamerer Core Ultra 7 nur auf 16 kommt. Gleichzeitig könnte ein 22-Kerner als Core Ultra 9 erscheinen, nämlich als 65-Watt-Modell mit 144 MByte bLLC.

Nova-Lake-Prozessoren mit mehr als 28 Kernen verwenden zwei statt eines Compute-Dies, um die Performance- sowie Effizienzkerne und den Cache zu verdoppeln. Hier könnte Intel eine Klassifizierung oberhalb von Core Ultra 9 einführen. Im Falle der Notebook-Prozessorserie Panther Lake gibt es etwa die Core Ultra X9 mit dicker Grafikeinheit.

Videos by heise

Alle Modelle sollen derweil die Logik fĂĽr Wi-Fi 7 und Thunderbolt 5 integrieren. Damit dĂĽrften dann auch mehr Mainboards mit entsprechender Ausstattung erscheinen. Die Speichercontroller sollen stets fĂĽr DDR5-8000-RAM im Dual-Channel ausgelegt sein. In allen CPUs sitzt zudem ein aktueller KI-Beschleuniger (Neural Processing Unit, NPU). Nova Lake-S erfordert neue Platinen mit der CPU-Fassung LGA-1954. Intel will die Prozessoren Ende 2026 vorstellen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(mma)