Marktanalyse: Wertvollste Quantenfirmen nicht zwangsläufig die besten
Eine Analyse von 27 Quantenhardware-Anbietern zeigt, dass Reife und Marktwert oftmals auseinanderklaffen. Gerade deutsche Firmen ĂĽberraschen.
(Bild: Axel Griesch / planqc)
Zahlreiche Unternehmen widmen sich vollständig der Entwicklung und Kommerzialisierung von Quantencomputing-Hardware. Sie verfolgen dabei teilweise grundlegend verschiedene Ansätze. Die einen setzen auf Technik mit Qubits in Form von einzelnen Atomen oder Ionen, die anderen auf speziell präparierte Chips.
Die Investmentgesellschaft Deutsche Invest + Asset Management (DIA) aus Wiesbaden hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) 27 internationale Entwickler von Quantenhardware untersucht und in einer Analyse miteinander verglichen. DIA beschränkte sich dabei auf die fünf vielversprechendsten Hardwareansätze für Quantencomputer: Qubits in Form von neutralen Atomen, Ionen, Photonen, supraleitenden Schaltkreisen und Farbzentren, also gezielte Fehlstellen in Diamanten, die sich wie künstliche Atome verhalten.
Dabei zeigt sich, dass insbesondere gefangene Ionen die Nase vorn haben. Im Schnitt bewertete DIA die Markt- und Technologiereife von Firmen am höchsten, die Qubits in Ionenfallen bereitstellen. Nach IonQ aus Maryland (USA) erhielt neQxt, ein Spin-off der Universität Mainz, die höchste Bewertung der gesamten Analyse.
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