Vorsicht bei austauschbaren Displays: Pimax verändert VR-Brille Crystal Super

Ein Lieferproblem zwingt Pimax dazu, eine SchlĂĽsselverbindung seiner modularen VR-Brille Crystal Super auszutauschen.

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Zwei schwarze VR-Brillen mit grĂĽnem und rotem Pfeil auf der Front.

Wer bei seiner Pimax Crystal Super künftig die optischen Module tauschen möchte, muss auf die Modelversion achten.

(Bild: Pimax)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die High-End-VR-Brille Crystal Super ist eines der wenigen Geräte, bei denen Nutzer die optischen Module austauschen können, um etwa Auflösung (Pixel pro Grad), Sichtfeld oder Displaytechnik zu verändern. Auch Reparaturen sollen durch die Modularität erleichtert werden. Erst im Herbst letzten Jahres hatte Pimax unter anderem eine Micro-OLED-Variante für die Crystal vorgestellt. Dieses Konzept basierte bisher auf einem speziellen 70-Pin-Anschluss, der alle Modelle und Module miteinander kompatibel machte. Genau dieser Anschluss fällt nun allerdings weg.

Wie Pimax in einem Blogeintrag mitteilt, wird das Bauteil vom Zulieferer nicht mehr produziert. Das Unternehmen reagiert darauf mit einer Umstellung auf einen neuen Steckertyp eines neuen Zulieferers. Dadurch entstehen zwei technisch getrennte Versionen des Headsets und der Module, die untereinander nicht mehr kompatibel sind.

Wer künftig ein neues Gerät kauft, erhält laut Hersteller ein im Werk abgestimmtes Paket aus VR-Brille und gewünschtem optischen Modul. Bei einer späteren Modulbestellung muss die Seriennummer angegeben werden, damit Pimax die passende Variante liefern kann. Im Zuge der Umstellung seien allerdings bereits vor der offiziellen Ankündigung versehentlich Module mit dem neuen Anschluss ausgeliefert worden. Betroffene Kunden sollen umgehend informiert werden, um die Kompatibilität zu klären.

Laut Pimax-Kommunikationschef Jaap Grolleman gibt es keinen auf den ersten Blick sichtbaren Unterschied zwischen den beiden Anschlussarten, obwohl sie sich technisch unterscheiden. Das macht es für Nutzer schwierig, Module eindeutig zuzuordnen – besonders beim Gebrauchtkauf. Pimax verweist hier auf den Kundendienst, der bei Zuordnungsproblemen helfen soll.

Für Reparaturen und Support hält das Unternehmen nach eigenen Angaben weiterhin Ersatzteile für ältere Geräte bereit. Gegenüber dem Branchenmagazin RoadToVR zeigte sich Grolleman optimistisch. Interne Analysen hätten ergeben, dass der Lagerbestand ausreichen werde, um sämtliche Besitzer der bisherigen Modelle während der gesamten Lebensdauer des Produkts mit passenden Modulen zu versorgen.

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Um die Versorgung zu sichern, habe man sämtliche Bestände des bisherigen Lieferanten aufgekauft. Zudem habe das Unternehmen bereits vor dieser Ankündigung auf mögliche Engpässe hingewiesen, schon früh mit der Produktion der neuen Modelle begonnen und deshalb auch die Auslieferung älterer Bestellungen verzögert, um gleich auf den neuen Standard wechseln zu können.

(joe)