Uber testet Lucid-Robotaxis in San Francisco

Anfang des Jahres stellten Lucid Motors, Nuro und Uber eine Robotaxi-Version des Lucid Gravity vor. Jetzt testen Uber-Beschäftigte das Fahrzeug.

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Uber-Beschäftigte testen die autonome Version des Lucid Gravity

(Bild: Nuro)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Lucid Gravity wird zum Robotaxi: Der US-Fahrdienst Uber hat einen Feldtest mit dem zum autonomen Taxi umgebauten Lucid Gravity gestartet. Vorerst kann aber nur eine ĂĽberschaubare Zielgruppe die Fahrzeuge nutzen.

Eine Gruppe ausgewählter Uber-Angestellter könne Fahrten mit dem Sport Utility Vehicle (SUV) des US-Elektroautoherstellers Lucid Motors buchen, teilte Nuro mit. Die Fahrzeuge stehen nur in der San Francisco Bay Area zur Verfügung. Zum Start ist noch ein Sicherheitsfahrer an Bord.

Die Uber-Beschäftigten bewerteten das gesamte Nutzererlebnis – „von der Bestellung einer Fahrt per Uber-App über die Abholung und das Erlebnis im Fahrzeug bis hin zur Ankunft am Zielort – während das System weiter unter realen Bedingungen getestet wird“, teilte Nuro mit.

Lucid Motors, Uber und Nuro kooperieren seit Juli vergangenen Jahres. Auf der Elektronikmesse CES Anfang des Jahres stellten sie die Robo-Version des Gravity vor.

Das Robotaxi basiert auf dem Lucid Gravity, dem zweiten Modell von Lucid Motors. Das US-Robotikunternehmen Nuro hat es mit den Systemen für den autonomen Einsatz ausgestattet. Dazu gehört die Software Nuro Driver sowie die Sensorik für die Umweltwahrnehmung: Kameras, Lidar- und Radarsensoren. Die Sensordaten verarbeitet ein Nvidia-Rechner, der auf dem Nvidia Drive AGX basiert.

Ein Teil der Sensoren ist in die Karosserie integriert. Zusätzlich ist auf dem Dach ein Träger montiert, der Halo, der als Sensorplattform dient. Daneben ist am Halo ein kleines Display angebracht, auf dem Fahrgäste ablesen, ob das vor ihnen stehende Fahrzeug auch das bestellte ist. Weitere, größere Displays gibt es innen für die Fahrgäste.

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Aktuell besteht die Flotte der Robo-Gravitys laut Nuro aus knapp 100 Fahrzeugen. Diese seien in verschiedenen US-Städten unterwegs zum Datensammeln und Erproben von autonomem Fahrten.

(wpl)