SpaceX sichert sich Kaufrecht für KI-Startup Cursor
SpaceX könnte das KI-Start-up Cursor für 60 Milliarden Dollar übernehmen. Was hinter dem geplanten Deal steckt.
SpaceX will das Coding-Start-up Cursor übernehmen.
(Bild: Walter Cicchetti / Shutterstock.com)
Die KI- und Weltraumfirma von Tech-Milliardär Elon Musk SpaceX hat sich die Option gesichert, das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Start-up Cursor später in diesem Jahr für 60 Milliarden US-Dollar (rund 51 Mrd. Euro) zu kaufen.
Beide Unternehmen arbeiten nun eng zusammen, „um die weltweit beste KI für Programmier- und Wissensarbeit zu entwickeln“, wie das Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmen auf der Plattform X mitteilte. Belasse es SpaceX nur bei der Zusammenarbeit und es komme zu keiner Übernahme kommen, erhalte Cursor 10 Milliarden US-Dollar dafür, hieß es weiter.
Cursor zählt zu den am schnellsten wachsenden Start-ups
Der KI-Assistent von Cursor, der 2023 gestartet ist, hilft Programmierern, Codes effizienter zu schreiben. Das Unternehmen zählt zu den am schnellsten wachsenden Start-ups. Das Programmieren mit KI erfordert jedoch enorme Rechenkapazitäten – etwas, das SpaceX mit seinen großen Rechenzentren reichlich zur Verfügung hat. Zu Investoren von Cursor zählen unter anderem Nvidia, Googles Mutterkonzern Alphabet und der Venture-Fonds von OpenAI.
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SpaceX ist kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert, das mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Werkzeugen für Verbraucher und Unternehmen konkurriert. Der Deal folgte auf Musks Aussage, xAI hinke bei Software-Programmierwerkzeugen hinterher, und er wolle die Firma von Grund auf neu aufbauen. Im März hatte er einen Stellenabbau angeordnet und verstärkt nach Ingenieuren gesucht, auch bei Cursor.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg will SpaceX Cursor nicht sofort übernehmen, weil der Börsengang des Raketenunternehmens unmittelbar bevorsteht. Ein solch großer Deal würde eine Aktualisierung der Unterlagen und Finanzdaten erfordern. Dadurch könnte sich der Börsengang verzögern, der auf eine Bewertung von 2 Billionen US-Dollar abzielt.
(afl)