Smart Home: Matter-Geräte von Ikea werden in SmartThings integriert

Künftig kann man Matter-Geräte von Ikea direkt in Samsung SmartThings nutzen, ohne zusätzlich eine Ikea-Bridge einzusetzen. Das betrifft 25 Gadgets.

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Smart Home Geräte von Ikea

(Bild: Samsung)

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Samsung und Ikea arbeiten zusammen, um insgesamt 25 Matter-Geräte des schwedischen Möbelhauses direkt in Samsungs SmartThings-Plattform zu integrieren. Diese Ikea-Gadgets können über SmartThings betrieben werden, ohne eine zusätzliche Ikea-Bridge einzusetzen, teilt Samsung mit.

Zu den Ikea-Geräten zählen verschiedene Schalter, Sensoren und Leuchtmittel. Bisher musste man sowohl einen SmartThings-Hub als auch einen Smart-Home-Hub von Ikea betreiben, um diese Geräte über Samsungs SmartThings mit vollem Funktionsumfang steuern zu können. Künftig genügt dafür ein SmartThings-Hub.

Samsungs SmartThings unterstützt Matter-Integration seit Ende 2022 – als eine der ersten Smart-Home-Plattformen. Matter ist ein Kompatibilitätsstandard, der für bessere Zusammenarbeit zwischen den Geräten und Systemen unterschiedlicher Smart-Home-Hersteller sorgen soll.

Ikea hat Ende 2025 über 20 neue Smart-Home-Gadgets mit Matter-Integration vorgestellt. Dazu gehören zwölf smarte Lampen der Produktreihe Kajplats, die je nach Modell das Weißspektrum und RGB-Farben unterstützen. Zusätzlich hat Ikea Bewegungsmelder und Kontaktsensoren, Temperatur- und Feuchtigkeitsmesser und einen Luftqualitätssensor vorgestellt. Zu den weiteren Smart-Home-Geräten von Ikea gehören Bilresa-Fernbedienungen, die man mit Tasten und Drehrad kaufen kann. Diese Geräte werden häufig günstiger angeboten als bei der Konkurrenz.

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Die Integration der Ikea-Geräte in Samsung SmartThings ist ein zusätzlicher Schritt, der eigentlich als unnötig erachtet worden war: Die Idee von Matter ist, dass Geräte ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand zwischen den Systemen verschiedener Hersteller kompatibel sind. Allerdings hatten Käufer von Ikea-Gadgets bisher Probleme, ihre gekauften Produkte in bestehenden Systemen ohne Ikea-Hub zu integrieren, berichtete The Verge.

(dahe)