Spotify: Nutzer bekommen Zugang zu gefĂĽhrten Workouts

In Zusammenarbeit mit Peloton bietet Spotify jetzt Fitness-Programme fĂĽr seine Premium-Nutzer an. Auch fĂĽr Gratis-Nutzer gibt es Workouts.

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Spotify Fitness auf Handy App

(Bild: Spotify)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Spotify erweitert sein Angebot um Fitness-Kurse: Der schwedische Musikstreamingdienst hat damit begonnen, verschiedene geführte Workouts in sein Programm zu integrieren. Dafür arbeitet Spotify mit mehreren Fitness-Influencern, aber auch dem Hersteller von Fitness-Geräten Peloton zusammen.

Auch bei seinem Fitness-Angebot setzt Spotify ein Zwei-Klassen-System um: Gratis-Nutzer bekommen Zugang zu einigen Workouts, darunter „Yoga With Kassandra“, „Caitlin K’eli Yoga“, „Sweaty Studio“, „Chloe Ting Home Workouts“, „Pilates Body By Raven“, „Abi Mills Wellness“ oder „Sophiereidfit“. Die von Peloton angebotenen Workouts stehen dagegen nur zahlenden Premium-Nutzern zur Verfügung.

Insgesamt soll es bereits über 1400 werbefreie On-Demand-Kurse in der Spotify-App geben, die von Outdoor-Runs bis hin zu Kraft, Cardio, Yoga und Meditation reichen, teilte Spotify mit. Die Kurse sind auf Körpergewichtsübungen ausgelegt, sodass kein spezielles Fitness-Equipment notwendig ist.

Spotify weist in seiner Mitteilung auf großes Interesse an Sportinhalten hin: Weltweit gibt es laut dem Streaming-Dienst 150 Millionen Fitness-Playlists – also Wiedergabelisten mit Musik, die beim Training für Motivation sorgen soll. Auch die im vergangenen Jahr eingeführte KI-Funktion Prompted Playlists, mit denen Nutzer ihre eigenen Wiedergabelisten per Textbefehl generieren können, werde häufig zum Anlegen von Fitness-Playlists genutzt.

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Die neue Spotify-Funktion geht über motivationssteigernde Musik hinaus: Die geführten Workouts sind als Video zu sehen, bei denen die Kursleiter die Übungen live vorführen. Die Fitness-Programme sollen wie Musik über verschiedene Gerätetypen synchronisiert werden, sodass Nutzer zum Beispiel frei zwischen Handy- und TV-Wiedergabe wechseln können.

Dabei sind die Workouts noch etwas versteckt: Um zur Fitness-Kategorie zu gelangen, muss man „Fitness“ in die Spotify-Suche eingeben. Einen Reiter am oberen Bildschirmrand hat Spotify dafür nicht eingerichtet.

(dahe)