Spotify hat 293 Millionen Premium-Abonnenten
Spotify hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht. Bei Nutzern und Abonnenten gab es Zuwächse.
(Bild: Shutterstock.com/Chubo - my masterpiece)
Spotify hat mittlerweile 293 Millionen zahlende Premium-Abonnenten. Das geht aus den aktuellen Geschäftsdaten des schwedischen Streaming-Diensts hervor. Im Vorjahresquartal zählte Spotify noch 268 Millionen Abonnenten, innerhalb eines Jahres kamen also 25 Millionen dazu.
Auch die Zahl der Gesamtnutzer – Spotify kann man auch als Gratis-Variante nutzen – stieg an: Im Q1 2025 hatte Spotify noch 678 Millionen monatlich aktive Nutzer, im abgelaufenen Q1 2026 waren es 761 Millionen. „Wir haben unser Wachstumziel bei den Premium-Abonnentinnen erreicht und verzeichnen ein starkes Engagement“, kommentierte Co-CEO Alex Norström die Quartalszahlen. Die Nutzerzahlen entsprechen laut Wall Street Journal weitgehend den Erwartungen der Analysten.
Im laufenden Quartal erwartet Spotify einen weiteren Abonnentenzuwachs, um auf 299 Millionen zahlende Nutzer zu kommen. Der Umsatz im abgelaufenen Quartal lag bei 4,5 Milliarden Euro, den Gewinn beziffert Spotify auf 721 Millionen Euro. Spotify schrieb jahrelang rote Zahlen und wurde erste Ende 2024 erstmals profitabel.
Spotify-Aktie bricht ein
Die Finanzzahlen des schwedischen Unternehmens enttäuschten die Anleger: Die Spotify-Aktie ist am Mittwoch über 13 Prozent gefallen. Das dürfte vorrangig auf den verhaltenen Ausblick zurückzuführen sein: Spotify erwartet für das laufende Quartal nur einen Betriebsgewinn von 630 Millionen Euro, laut MSN deutlich unter den Erwartungen von Analysten.
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Um aus der Verlustzone kommen, hat Spotify in den vergangenen Jahren mehrfach die Preise erhöht. Zuletzt stiegen im Februar die US-Preise von 11,99 auf 12,99 US-Dollar pro Monat. In Deutschland hat Spotify zuletzt im Sommer des vergangenen Jahres an der Preisschraube gedreht: Für das „Premium Individual“-Abo fallen seitdem statt 11 Euro 13 Euro im Monat an. Der „Duo“-Tarif für zwei Personen kostet 18 Euro anstelle von 15 Euro. Die Kosten für das „Family“-Abo, das bis zu sechs Personen nutzen können, sind von 18 Euro auf 22 Euro pro Monat gestiegen.
(dahe)