Games Done Quick: Speedrunning-Event kommt zur Gamescom 2026
Bei „Games Done Quick“ nutzen Speedrunner jeden Trick, um Spiele so flott wie möglich durchzuspielen. Auf der Gamescom kann man dieses Jahr live zuschauen.
(Bild: Gamescom)
Die bekannteste Speedrunning-Veranstaltung kommt erstmals nach Europa: Games Done Quick wird auf der Gamescom 2026 zu einem dreitägigen Event, dem Spieler live auf dem Messegelände der Koelnmesse beiwohnen können. Die Speedruns sollen vom 28. bis 30. August 2026 zwischen 10 und 20 Uhr ausgetragen werden.
Games Done Quick oder schlicht GDQ ist ein Wohltätigkeits-Event, das bisher ausschließlich in den USA ausgetragen wurde. Im Zentrum der Veranstaltung steht das Speedrunning, das möglichst schnelle Durchspielen von Videospielen, das oft unter speziellen Regeln stattfindet. Spieler, die daran teilnehmen, kennen jedes Detail eines Spiels, nutzen Exploits und Glitches, müssen sich teils stundenlang auf präzise Eingaben konzentrieren. Bei den Games-Done-Quick-Veranstaltungen steht außerdem der Austausch innerhalb der Community im Mittelpunkt.
Spenden fĂĽr den guten Zweck
Online schauen dabei bei großen Events zehntausende Zuschauer auf Twitch oder YouTube zu. Sie werden dazu ermutigt, für gute Zwecke zu spenden. Laut dem Donation-Tracker von Games Done Quick wurden so insgesamt schon über 60 Millionen US-Dollar gespendet. Während der Gamescom soll für die Initiative „Gaming for Democracy“ gespendet werden, die soziales Engagement und demokratische Werte durch die Spielekultur fördert.
Videos by heise
Für die Gamescom ist der Gewinn von Games Done Quick ein echter Coup: Speedrunning-Fans sind eine wachsende Nische in der Spielebranche, die die Spielemesse bislang nicht explizit bedient hat. Die Veranstaltung passt außerdem ins Konzept der Gamescom, verstärkt Community-Events in den Mittelpunkt der Messe zu rücken. „Speedrunning begeistert weltweit Millionen von Menschen“, sagt Tim Endres, Director der gamescom. „Dieses Event unterstreicht die Bedeutung der Gamescom in ihrer führenden Rolle für die Games-Branche und Community, aber auch als Plattform für soziales Engagement.“
(dahe)