IT-Sicherheitsplattform: Anreifer können Wazuh kompromittieren
In der aktuellen Wazuh-Version haben die Entwickler mehrere Schwachstellen geschlossen. Es kann Schadcode auf Systeme gelangen.
(Bild: Alfa Photo / Shutterstock.com)
Die Extended-Detection-and-Repsonse- (XDR) und Security-Information-and-Event-Management-Plattform (SIEM) Wazuh ist verwundbar. Angreifer können die Open-Source-Anwendung über insgesamt fünf Sicherheitslücken attackieren.
Schadcode-Attacken möglich
Wie aus dem Sicherheitsbereich der GitHub-Website von Wazuh hervorgeht, ist eine Schwachstelle (CVE-2026-30893) mit dem Bedrohungsgrad „kritisch“ eingestuft. Im Zuge einer Path-Traversal-Attacke können Angreifer unbefugt auf eigentlich geschützte Pfade zugreifen.
Im Anschluss ist es den Entwicklern zufolge möglich, dass Angreifer Python-Module manipulieren, die dann verschiedene Wazuh-Komponenten laden. So kann es zur Ausführung von Schadcode kommen. Im Anschluss gelten Systeme als kompromittiert.
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Die verbleibenden Sicherheitslücken sind mit „mittel“ eingestuft. Darüber kann es etwa zu Abstürzen kommen (unter anderem CVE-2026-41499). Die Entwickler versichern, die Sicherheitsprobleme in der Ausgabe 4.14.4 gelöst zu haben. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer bereits Instanzen attackieren.
(des)