Berichte: OnePlus und Realme fusionieren

OnePlus und Realme sollen Berichten zufolge fusionieren. Die beiden Marken des Oppo-Konzerns sollen ihre Aktivitäten zusammenlegen.

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OnePlus 15 in Hand

Wird aus Realme und OnePlus bald „RealOne“ oder „MePlus“?

(Bild: OnePlus)

Lesezeit: 2 Min.

Neue Wendung bei Oppo-Tochter OnePlus: Entgegen bisherigen Gerüchten, OnePlus könnte eingestampft werden oder seine Europageschäfte einstellen, besagen neue Berichte aus China, dass das Unternehmen mit Realme fusioniert, inklusive des Geschäfts in China.

Das berichtet unter anderem der Insider „Digital Chat Station“ (via 9to5Google) auf dem chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo: Demzufolge haben sich „OnePlus und Realme offiziell zusammengeschlossen“. Die beiden Smartphone-Marken des Konzerns BBK, die wiederum Töchter der Obermarke Oppo sind, sollen ihre globalen und inländischen Aktivitäten unter einem neuen „Sub-Produktzentrum“ zusammenführen, heißt es. Die Führung der neuen Unternehmenseinheit soll der bisherige China-Präsident von OnePlus, Li Jie, übernehmen. Er unterstehe dem OnePlus-Mitgründer Pete Lau, während der ehemalige Realme-Vize Wang Wei die Position des stellvertretenden Geschäftsführers einnehmen soll.

Auch die Marketingabteilung und der Kundendienst für OnePlus und Realme sollen laut Bericht zusammengelegt werden. Ein weiterer Bericht des Telegram-Kanals „Tech & Leaks Zone“ erwähnt, dass die neu fusionierten Teams einen zusätzlichen Schwerpunkt auf „die Wiederverwendung von Produktlinien“ legen sollen.

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OnePlus ist nach seiner jahrelangen weitgehenden Eigenständigkeit mittlerweile schon seit einigen Jahren eine Untermarke von Oppo, während Realme, zeitweise ebenso eine eigene Unternehmenseinheit, Anfang dieses Jahres in Oppo integriert wurde. Eine Fusion der beiden Submarken dürfte zu einer effizienteren Steuerung führen, unter anderem um Ressourcen innerhalb der Oppo-Gruppe besser zu nutzen und Kosten zu senken.

Die Umstrukturierung schließt eine Zukunft für OnePlus zwar nicht komplett aus, jedoch deuten bisherige Anzeichen wie das Zusammenstreichen der Mitarbeiter bei OnePlus unter anderem in Europa darauf hin, dass sich die Marke aus den globalen Märkten zurückzieht. Bislang sagte OnePlus jedoch lediglich, man wolle seine europäische Strategie prüfen.

Wie eine Wiederverwendung von Produktlinien aussehen könnte, deutet sich bereits bei der still vorgestellten OnePlus Watch 4 an. Diese ist nahezu identisch zur Oppo Watch X3. Bislang hat sich keines der Unternehmen offiziell zu Wort gemeldet, unsere Ansprechperson bei OnePlus ist seit Tagen nicht erreichbar.

(afl)