Jack Nicholson außer sich: Einer flog über das Kuckucksnest im 4K-Heimkinotest
Wer ist hier verrückt? Die restaurierte UHD rollt das Anstaltsdrama gegenüber der lange vergriffenen Blu-ray Disc und dem Stream endlich neu in 4K auf.
(Bild: Warner)
- Timo Wolters
Dass moderne Hollywoodproduktionen langweilig aussehen, liegt nicht zuletzt an den immergleichen Gesichtern. Vor 50 Jahren war das anders: Miloš Forman zeigte 1975 in „Einer flog über das Kuckucksnest“, wie lebendig und interessant das Minenspiel hochklassiger Schauspieler sein kann, wenn man sie als Ensemble in einer psychiatrischen Klinik aufeinanderprallen lässt.
Ein überdrehter Jack Nicholson forderte als McMurphy die eiskalt agierende Louise Fletcher als Schwester Ratched heraus – ein Psychokampf, der beiden einen Oscar und einen festen Platz in der Filmgeschichte bescherte. Nachdem die Blu-ray Disc hierzulande lange vergriffen war und Restexemplare zu Mondpreisen gehandelt wurden, restaurierte Warner den Film erstmals in 4K und veröffentlichte ihn vor Kurzem neu auf UltraHD Blu-ray (UHD). Wir vergleichen die Bild- und Tonqualität der beiden Ausgaben mit der inzwischen auch als Stream in 4K erhältlichen Version.
Bevor wir aber auf die technischen Einzelheiten eingehen, beleuchten wir die damaligen Produktionsbedingungen und Besonderheiten, die dem tschechoslowakischen Regisseur Miloš Forman einen Meilenstein des New-Hollywood-Kinos ermöglichten. Nach einer kurzen Urlaubspause gibts den nächsten Heimkinotest dann am 29. Mai.
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