Google veröffentlicht Mai-Update für Pixel-Smartphones
Google hat das Mai-Update für seine Pixel-Geräte veröffentlicht. Es enthält zahlreiche Fixes für bekannte Fehler.
Android 16.
(Bild: Bangla press/Shuttertstock.com)
Nachdem das große März-Update in Form von Android 16 QPR3 allerlei Fehler an Bord hatte, ist Google dabei, die Probleme nach und nach wieder zu beheben. Das April-Update hatte noch nicht alle Fehler eingefangen, mit dem am Dienstagabend veröffentlichten Mai-Fix geht das Unternehmen weiteren Bugs an den Kragen.
Das Update mit der Buildnummer CP1A.260505.005 wird für alle Geräte ab dem Pixel 7a und neuer angeboten. Die Pixel-6- und restliche 7er-Serie bleiben außen vor. Auf einem Pixel 10 Pro ist die Software 65,82 MByte groß. Pixel-10-Besitzer sollten zudem beachten: Das Update erhöht die Anti-Rollback-Version des Bootloaders – danach lassen sich keine älteren Android-16-Builds mehr aufspielen.
Lahmes Laden bis 80 Prozent
Aus Googles Changelog für das Update geht hervor, dass die neue Software ein Problem beheben soll, „bei dem das kabellose Aufladen unter bestimmten Bedingungen nur langsam voranschritt, wenn der Akkustand zwischen 75 Prozent und 80 Prozent lag“. Dieses Problem ist bereits kurz nach Veröffentlichung der QPR3-Version im März bekannt geworden, jedoch berichteten Nutzer davon, dass dies auch bei kabelgebundenem Laden auftrete.
Ferner adressiert das Update ein Problem, „bei dem die Kamera-App während der Videoaufnahme und beim Anpassen des Zoomfaktors einfrieren konnte“.
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Display und Grafik
Das Mai-Update soll außerdem ein Problem beheben, „das unter bestimmten Bedingungen dazu führte, dass oben auf dem Display ein anhaltend flackernder weißer Punkt oder Bildrauschen erschien“.
Zudem verspricht Google, dass die neue Software einen Fehler behebt, der „zeitweise dazu führen konnte, dass der Bildschirm unscharf oder eingefroren erschien oder Bildrauschlinien anzeigte“.
Ebenso will Google den Fehler gefixt haben, „bei dem die Tastatur oder der Eingabebildschirm unter bestimmten Bedingungen in einigen Apps eingefroren oder falsch positioniert erscheinen konnte“.
Das Update behebt auch eine „kritische“ Sicherheitslücke (CVE-2026-0073) im Debugging-Modul adbd, das Befehlszeilen-adb- und IDE-Debugging-Sitzungen verwaltet: Nutzen Angreifer diese aus, können sie aus der Ferne Schadcode ausführen, erläutern die Entwickler in einer Warnmeldung.
Bootloop-Fehler besteht weiter
Während das Update die eher kleineren Pixel-Bugs behebt, hält Google sich hinsichtlich des großen Bootloop-Fehlers, von dem eine unbekannte Zahl an Pixel-Geräten seit dem März-Update betroffen sind, zurück. Laut Issue-Tracker hat das Problem intern den Prioritätsstatus P0. Das bedeutet, dass es sich um ein Problem handelt, „das sofort und mit so vielen Ressourcen wie erforderlich behoben werden muss“. Ende April deutete sich indes an, dass Google eine Lösung für das Problem gefunden haben könnte.
Ein einfaches Software-Update können Betroffene jedoch ohnehin nicht einfach auf ihren Geräten einspielen, da es schließlich nicht normal gestartet werden kann. Im Issue-Tracker verlieren Besitzer der betroffenen Geräte allmählich die Geduld.
(afl)