Makey:Lab jetzt erhältlich: Das Innovations-Labor für junge Erfinder
Technik nicht nur nutzen, sondern selbst gestalten: Mit Makey:Lab bringt Make ein Innovationslabor für IoT- und vernetzte Alltagsprojekte an den Start.
- Alexander Panknin
Makey:Lab richtet sich an junge Tüftler, Einsteiger und Bildungseinrichtungen, die Technik nicht nur benutzen, sondern selbst verstehen und gestalten wollen. Im Mittelpunkt stehen eigene vernetzte Geräte, Sensorik und praxisnahes Lernen. Die Grundlagen des Programmierens werden nicht abstrakt vermittelt, sondern direkt über praktische Projekte aus der eigenen Lebenswelt entdeckt.
Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und langjähriger Projektarbeit im Bildungsbereich, stellt Makey:Lab vor allem eines in den Mittelpunkt: Lernen durch Machen. Makey:Lab versteht sich als „Innovations-Labor für junge Erfinder“ – ein Werkzeug, das Neugier fördern und Menschen dabei unterstützen soll, eigene Ideen praktisch umzusetzen. Statt trockener Übungen entstehen Wetterstationen, Umweltmessgeräte, digitale Helfer oder vernetzte Alltagsprojekte. Auch eigene Robotik- und Automatisierungsprojekte lassen sich mit Makey:Lab umsetzen.
Das System basiert auf einem ESP32-Mikrocontroller und verbindet Hardware, Sensorik und Software mit einem umfangreichen Playbook voller Projekte, Erklärungen und Experimente. Die Hardware ist dabei bereits vollständig aufgebaut, verlötet und sofort einsatzbereit – statt eines klassischen Bausatzes ermöglicht Makey:Lab den direkten Einstieg in eigene Projekte. Im Zentrum steht dabei die „IoT-Werkstatt“, eine visuelle Entwicklungsumgebung mit grafischen Programmierblöcken, die den Einstieg in Elektronik, Sensorik und vernetzte IoT-Anwendungen besonders niedrigschwellig gestaltet. Vom ersten eigenen Experiment bis hin zu komplexeren IoT-, Umwelt- und Automatisierungsprojekten wächst das System mit den Fähigkeiten seiner Nutzer. So lassen sich beispielsweise Gasteilchen in der Luft messen (VOC-Werte), um den Reifegrad von Früchten zu bestimmen, oder Messwerte und Warnmeldungen direkt vom Makey:Lab per WhatsApp auf das Smartphone senden.
Makey:Lab Playbook Beispielsseiten (5 Bilder)

Makey:Lab Playbook Seite 1
Heranwachsende entdecken digitale Werkzeuge kreativ, selbstbestimmt und im eigenen Tempo. Eltern erhalten eine Möglichkeit, Interesse an Innovation, Kreativität und eigenständigem Lernen ihrer Kinder gezielt zu fördern. Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen profitieren von einem praxisnahen System, das projektorientiertes Lernen unterstützt und moderne Zukunftsthemen greifbar vermittelt. Die IoT-Werkstatt wird an der Hochschule Trier unter anderem zur Ingenieursausbildung eingesetzt. Gleichzeitig eignet sich Makey:Lab auch für Makerspaces, Projektgruppen, Berufsschulen, Auszubildende und technische Berufseinsteiger oder einfach für autodidaktisches Lernen zu Hause.
Makey:Lab ist ab sofort für 119,90 Euro im heise-Shop erhältlich. Für Bildungseinrichtungen, Makerspaces und Projektgruppen stehen bereits passende Mehrfach- und Klassenset-Lösungen zur Verfügung, Anfragen bitte per Mail. Eine speziell auf Schulen zugeschnittene EDU-Version mit ergänzenden Unterrichts- und Begleitmaterialien befindet sich ebenfalls bereits in Vorbereitung.
(pan)