Software Testing: Ein Lasttest ohne Risikofrage ist verschwendete Lebenszeit

Richard Seidl spricht mit Stephan Schwarz ĂĽber Lasttests in Kubernetes und warum alles mit sauberen Requests und Limits fĂĽr Container beginnt.

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Ein Mann blickt lächelnd in die Kamera neben dem Text „Zahlen ohne Entscheidung“

(Bild: Richard Seidl)

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  • Richard Seidl

Richard Seidl spricht mit Stephan Schwarz über Lasttests in Kubernetes-Umgebungen und darüber, warum die meisten Unternehmen sie gar nicht erst anfangen. Schwarz sieht einen Lasttest als Vorbereitung einer Entscheidung: Welches Risiko nimmt das Unternehmen in Kauf, welches mitigiert es, und beweist der nächste Lauf, dass die Maßnahme wirkt?

Seidl fragt nach dem Weg vom Entwicklungsteam ins ganze Unternehmen, nach Laborsetups mit zurückgefahrenem Autoscaling und nach dem Platz von Lasttests in der CI/CD-Pipeline. Dazu kommen typische Ursachen aus Schwarz' Projekten, von unsauberem Caching bis zum externen OIDC-Provider, der die Last nicht trägt, und sein Wunsch, dass Teams in Kubernetes zuerst einmal belastbare Requests und Limits für ihre Container setzen.

Richard Seidl
Richard Seidl

Richard Seidl ist Berater, Speaker und Podcast-Host. Für ihn ist klar: Wer heute exzellente Software kreieren möchte, denkt den Entwicklungsprozess ganzheitlich: Menschen, Kontext, Methoden und Tools. Er hat seine Erfahrungen in acht Fachbüchern veröffentlicht, betreibt erfolgreich zwei Community-Podcasts und ist Beirat der heise-Konferenz betterCode() Testing.

„Wenn ich mein Produkt nicht teste, dann macht es mein Kunde.“ – Stephan Schwarz

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Stephan Schwarz ist Senior DevOps Consultant bei der iits-consulting GmbH und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und dem Betrieb Kubernetes-basierter Plattformen. Dabei interessiert ihn nicht nur die technische Umsetzung, sondern vor allem die Frage, wie Plattformen, Anwendungen und Prozesse gestaltet sein müssen, damit sie zu den Menschen passen, die sie entwickeln, nutzen und betreiben.

Themen wie Performance- und Lasttests betrachtet er deshalb nicht als isolierte Aufgabe eines Test- oder Betriebsteams, sondern als Teil gemeinsamer Verantwortung für zuverlässige Software. Sein Ziel ist es, Nachhaltigkeit und Pragmatismus miteinander zu verbinden und Lösungen zu bauen, die langfristig funktionieren – ohne dass ihre Nutzer, Entwickler oder Betreiber anschließend therapeutische Unterstützung brauchen.

Hier dreht sich alles um Softwarequalität. Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams: Richard Seidl und seine Gäste schauen sich die Dinge an, die mehr Qualität in die Softwareentwicklung bringen.

Die aktuelle Episode ist auch auf Richard Seidls Blog und auf YouTube verfĂĽgbar.

(mro)