Ansible Tower 2.4 mit neuen Kontroll- und Sicherheitsfunktionen

Erstmals seit der Übernahme durch Red Hat hat Ansible eine neue Version seines gleichnamigen, als Konfigurationsmanagement gestarteten DevOps-Werkzeugs veröffentlicht.

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Red Hat gibt Ansible Tower 2.4 frei
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Es ist gerade einmal rund vier Wochen her, als Red Hat die Übernahme von Ansible Inc. bekannt gab. Jetzt hat der Anbieter des gleichnamigen DevOps-Tools die Version 2.4 freigegeben, die als Red Hat Ansible Tower die geänderten Besitzverhältnisse bereits im Namen führt. Die Entwickler spendierten ihrer im Zweimonatsrhythmus erscheinenden Software vor allem neue Kontroll-, Sicherheits- und Delegationsfunktionen. Ansible Tower erweitert die überwiegend kommandozeilenorientierte freie Managementsoftware Ansible Core um ein schickes Administrations- und Monitoring-GUI.

Ansible Tower ergänzt

(Bild: Ansible Tower ergänzt das CLI-lastige Ansible Core um eine grafische Verwaltungsoberfläche.)

Das freie Automatisierungswerkzeug kommt ohne Agenten auf den zu betreuenden Systemen aus. Für die Zugriffskontrolle kann Ansible Tower 2.4 neben der vorhandenen LDAP/AD-Anbindung jetzt auch auf externe OAuth-Authentifizierung via GitHub oder Google zurückgreifen. Im Enterprise-Umfeld stehen hierfür auch noch SAML 2.0 und RADIUS bereit, über die sich eventuell bestehende Mechanismen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen lassen. Darüber hinaus lassen sich über frei konfigurierbare Beschränkungen unternehmensspezifische Sicherheitsrichtlinien umsetzen, etwa die maximale Zahl gleichzeitiger Verbindungen, Zeitbeschränkungen mit automatischer Abmeldung.

FĂĽr bis zu zehn zu ĂĽberwachende Nodes ist die Nutzung von Ansible Tower kostenlos, eine Testversion kann man sich nach einer kostenfreien Registrierung herunterladen. FĂĽr den professionellen Einsatz stehen drei Varianten bereit: Basic, Enterprise und Premium. Erstere bietet lediglich Installationssupport und hat keine HA-, SAML- und RADIUS-Funktionen. Die sind den beiden anderen Versionen vorbehalten, die sich sonst nur noch hinsichtlich Support- und Reaktionszeiten unterscheiden. Die detaillierten Preise beginnen fĂĽr bis zu 100 Nodes bei 5000 US-$ (Basic) beziehungsweise 10.000 US-$ (Enterprise) oder 14.000 US-$ (Premium).

(avr)