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AMD veröffentlicht Spezifikation zur I/O-Virtualisierung

Peter Siering

Die ersten Prozessoren mit entsprechender Technik will AMD Mitte 2006 liefern und erste ChipsÀtze noch 2006.

Im Wettlauf um den entscheidenden Vorsprung bei Zukunftstechniken hat AMD eine neue Karte ausgespielt: eine Spezifikation, wie sich der Prozessorhersteller die Virtualisierung von I/O-Operationen vorstellt. Die "AMD I/O Virtualization Technology (IOMMU) Specification" stellt der Prozessorhersteller als PDF-Datei zum Download bereit [1]. Die ersten Prozessoren mit entsprechender Technik will AMD Mitte 2006 liefern und erste ChipsĂ€tze noch 2006. Die frĂŒhe AnkĂŒndigung soll helfen, den eigenen Ansatz bei Hard- und Softwareherstellern durchzusetzen.

Die Fraktion der hardwarenahen Virtualisierer, egal ob VMware [2], Xen [3] oder Microsoft [4] dĂŒrfte entsprechende Funktionen begrĂŒĂŸen. Die Idee, fĂŒr Ein-/Ausgabeoperationen eine eigene Verwaltungseinheit zu schaffen, ist nicht neu, sondern in Prozessorarchitekturen von IBM und Sun schon lange umgesetzt. PrimĂ€r geht es darum, direkte Zugriffe der Hardware auf den Speicher (DMA) zu kontrollieren. Als Seiteneffekt fallen Funktionen ab, um 32-Bit-I/O-GerĂ€ten den gesamten Adressraum eines 64-Bit-Systems zu öffnen. (ps [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-173136

Links in diesem Artikel:

  1. http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/34434.pdf
  2. http://www.vmware.com
  3. http://www.cl.cam.ac.uk/Research/SRG/netos/xen/
  4. http://www.microsoft.com/windowsserversystem/virtualserver/techinfo/default.mspx
  5. mailto:ps@ct.de